BREMEN - In den Bremer Messehallen trifft sich vom 12. bis 14. Februar die Fischbranche. Zur 13. Auflage der „Fish International“, der nach Veranstalterangaben einzigen Fischfachmesse in Deutschland, werden rund 300 Aussteller erwartet.
Rund einem Monat vorm Messetermin deute sich reges Interesse an, sagt Messeorganisatorin Sabine Wedell. Neben zahlreichen Vertretern der deutschen Fischwirtschaft seien Exporteure aus den Niederlanden und Polen sowie die Fischfangnationen Norwegen und Island vertreten.
Insgesamt sind nach derzeitigem Stand 20 Nationen bei der „Fish International“ dabei. Die Themenpalette der dreitägigen Messe reicht von Aquakultur bis Zertifizierung. Auf dem Programm stehen Vortrags- und Diskussionsforen, Kochshows und „Schleppnetzpartys“.
Exotische Fische drängen auf den Markt. Der „Barramundi“ beispielsweise, ein ursprünglich aus Australien stammenden Speisefisch. Der barschartige Fisch, der bis zu zwei Meter lang und 60 Kilo schwer werden kann, wird unter anderem in Polen gezogen. Sein Fleisch soll „weiß, zart und äußerst schmackhaft“ sein.
Das norwegische Fischerei-Institut Nofima stellt auf der „Fish International“ die neue Version einer iPhone-App vor, mit der sich die Frische von Fisch bestimmen und dokumentieren lässt.
Wie sich Fisch delikat und modern zubereiten lässt, demonstrieren dem Fachpublikum die vier Sterneköche Thomas Bühner, Johannes King, Christian Lohse und Heiko Antoniewicz. Ausgefallene Küche erwartet auch die Besucher der „Schleppnetzparty“ zum Ausklang des ersten Messetages. Dort gibt es Kostproben von Heringskreationen des Sternekochs Stefan Marquard, die Namen wie „Lutscher ` la Hirnfasching“ tragen.
Die „Fish International“ findet von Sonntag, 12. Februar, bis Dienstag, 14. Februar, in den Hallen 4 und 5 auf der Bürgerweide statt. Sie öffnet am Sonntag und Montag von 10 bis 18 Uhr und am Dienstag von 10 bis 17 Uhr.
