BREMEN - BREMEN - Handelsvertreter haben gemeinhin mit einem Negativimage zu kämpfen. Vertreter, das sind die, die Staubsauger an der Tür anbieten. „Handelsvertreter sind Türöffner für ausländische Unternehmen“, betont Karsten Nowak von der Handelskammer Bremen.

Erstmals führte die Handelskammer den „Internationalen Handelsvertretertag Nordwest“ durch. Dass das Interesse auf beiden Seiten groß ist, zeigte das rege Gewusel und die vielen Gespräche an den einzelnen Ständen. Im Umkreis von 150 Kilometern hatte die Kammer Werbung für die kleine Messe gemacht, unterstützt von den angrenzenden Kammern in Stade, Oldenburg und Bremerhaven. „15 europäische Konsulate haben Vertreter geschickt“, so Nowak. Es gab noch mehr Interessenten, so dass eine Neuauflage wahrscheinlich ist.

„Uns als Kammer steht es gut zu Gesicht, uns die Leute ins Haus einzuladen, die die Mittler zur Industrie sind“, sagte Nowak. Der Fokus lag zum ersten Handelsvertretertag auf den osteuropäischen Ländern, die sich mit reichlich Infomaterial vorstellten. Die baltischen Staaten versprechen aufgrund der noch frischen Hinwendung zur Europäischen Union vielfach neue Möglichkeiten und wirtschaftliches Potenzial.

Auch in Ländern wie Spanien, Frankreich, Österreich und den Niederlanden schielte man auf den Ausbau der Geschäftsbeziehungen. „Wir wollen für unsere Firmen, die Partner in Deutschland suchen, ein Netzwerk aufbauen“, erklärte Evelien Nissen vom holländischen Generalkonsulat.

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