BREMEN - Drachenglut, Elfentau, Feengold – ganz klar, diese Getränke kommen aus dem Mittelalter. Und doch sind sie in der Gegenwart präsent. Sie zählen zu den Attraktionen des Schlachte-Zaubers an der Weser. Der Wintermarkt öffnete am Donnerstag – parallel zum Weihnachtsmarkt in der Bremer Innenstadt. Zehn Tage lang war an der Schlachte gehämmert, gesägt, gebohrt worden. Es galt, aus 45 Kubikmetern Holz Stände, Zaun und Marktkulisse zu zimmern. Keine leichte Aufgabe: Die 45 Kubikmeter Holz sind insgesamt 27 Tonnen schwer. Nun bilden 45 winterliche Hütten und ein Mittelalter-Dorf mit 35 Ständen den inzwischen vierten Schlachte-Zauber. Bei Dunkelheit wird der Bummel-Boulevard an der Weser wieder in wasserblaues Licht getaucht. Zum Zauber gehören Getränke, Kulinarisches und Kunsthandwerk.