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NWZonline.de Region Bremen

Musik: „Breminale“ soll wieder vielseitiger werden

14.03.2020

Bremen Noch organisieren und planen die Veranstalter von Concept Bureau fleißig. Doch die Stimmung vor der 33. Ausgabe der „Breminale“, die vom 15. bis 19. Juli auf den Osterdeichwiesen und in den Wallanlagen stattfinden soll, ist getrübt, wie man Esther Siwinski deutlich anmerkt. Der Grund natürlich auch hier: das Coronavirus. Schließlich hat das Umsonst-und-draußen-Festival in den vergangenen Jahren jeweils rund 200 000 Besucher angelockt. Ob es in diesem Jahr stattfindet: unsicher.

Die Geschäftsführerin der Veranstaltungsagentur, die das Festival seit 2018 gemeinsam mit dem künstlerischen Leiter Jonte von Döllen und Boris Barloschky auf die Beine stellt, sagt: „Wir sind gerade an einem Punkt angelangt, an dem wir etwas ratlos sind.“ Intern habe man beschlossen, dass es eine Deadline gebe, bis zu der man entscheiden müsse.

Das Problem wie andernorts auch hier: „Keiner kann uns beantworten, was passiert, wie lange wir arbeiten können und wann wir aufgeben dürfen.“ Denn die Veranstaltung wird von öffentlichen Geldern unterstützt. Derzeit arbeite man etwa mit Zusatzklauseln in Verträgen, um nicht zu sehr in Vorkasse gehen zu müssen.

Während also noch einiges im Unklaren ist, steht etwas anderes bereits fest: Es wird im musikalischen Bereich einige Neuerungen geben. Im Mittelpunkt steht ein neues Bühnenkonzept. Es sieht vor, dass das bisherige Programm der Radio-Bremen-Wellen Eins, Vier und Bremen Next auf einer neuen Open-Air-Hauptbühne – der Radio-Bremen-Mainstage – zusammengefasst werden. Sie steht im Zentrum der „Breminale“.

Das Thema Sicherheit sei ein Grund: In der Vergangenheit sei der Andrang bei der Next-Stage derart groß geworden, dass ein neues Sicherheitskonzept samt Einlasskontrollen und Zäunen notwendig geworden wäre – etwas, das die Veranstalter auf keinen Fall wollten. „Es war in der bisherigen Form nicht mehr so richtig zu verantworten“, sagt Siwinski.

Ein weiterer Grund: Concept Bureau hatte im vergangenen Jahr den Zuschlag bekommen, die „Breminale“ drei weitere Jahre auszurichten und somit Planungssicherheit erhalten. Und so habe man gemeinsam mit Radio Bremen beschlossen, die Kooperation neu auszurichten. Weniger Mainstream-Musik, mehr Raum für Nischenprogramme. Die „Breminale“ solle wieder vielseitiger werden, so der Wunsch der Veranstalter.

So wird das ehemalige Bremen-Eins-Zelt zur „Schleuse“. „Die gab‘s vor Jahren schon mal“, sagt Siwinski. Bespielt werden soll die Bühne von kleinen Bremer Clubs und lokalen Veranstaltern. Zum Nischenprogramm gehört auch französisch angehauchte Musik des Formats „Freaques de la Musique“, das bereits aus dem Güterbahnhof bekannt ist und Musik aus dem Grenzbereich zwischen Jazz und Rock präsentiert.

Im Gespräch sei etwa auch eine Kooperation mit dem Bremer Club „Meisenfrei“, in dem Blues- und Rockbands auf der Bühne stehen. Nach wie vor mit dabei sein werde das Musiknetzwerk „Songs & Whispers“.

Weiter mit dabei sein wird die „Pappinale“, eine kleine Bühne für Live-Musik und DJs, die jedoch auf ein zentraleres Areal am Deich ziehen wird. Die Bühnen „Dreimeterbretter“, „Flut“ (betrieben von Lagerhaus und dem Radiosender Cosmo) sowie die Bremen-Zwei-Bühne im Park finden sich an ihren bekannten Plätzen.

Für kleine Festivalbesucher planen die Macher des Musik- und Kulturfestivals wieder die „Kinderbreminale“. Geben wird es nach Veranstalterangaben auch wieder die „Nacht­inale“, bei der auch nach Ende des Festivals noch in den Clubs weitergefeiert werden kann.

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