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NWZonline.de Region Bremen

Öko-Oase mitten in der Metropole

11.09.2018

Bremen Fünf Kleinkinder blicken durch den Maschendraht. „Wer sich traut, darf rein zu den Hühnern“, sagt Umweltbildner Malte Eggers (27). Ein spannendes Angebot für die kleinen Besucher beim „Eltern-Kind-Stündchen“ auf dem Gelände des Nabu Bremen am Vahrer Feldweg im Stadtteil Sebaldsbrück. Die 30 000 Quadratmeter große Öko-Oase bietet Naturfreunden tolle Erlebnisse.

Tiere hautnah erleben

Zwei Kleinkinder betreten die Öko-Oase. Eines von ihnen ist der kleine Malte. Er will ein Huhn füttern, nimmt einen Grashalm und wirft ihn in Richtung des Tiers. Eine nette Geste, aber das Huhn reagiert nicht. Eggers nimmt das Huhn, setzt sich in den Eingang des Verschlags. Das Huhn darf gestreichelt werden.

Tiere hautnah zu erleben, das kann eine wertvolle Erfahrung für Kinder sein und früh helfen, die Scheu gegenüber Tieren abzulegen. „Ich bin sicher, dass es immer hilft mit Tieren zusammen zu sein“, sagt Melanie Meyer (31) aus Osterholz-Tenever, die mit ihren Kindern Yannik (dreieinhalb Jahre) und dem eineinhalb-jährigen Jean da ist. Gerade für Kinder sei das Areal des Nabu eine tolle Sache. Vanessa Wallasch (32) ist durch einen Flyer auf die Veranstaltung aufmerksam geworden. „Es ist eine entspannte Atmosphäre hier. Ich wusste gar nicht, dass der Nabu so ein großes Gelände hat“, sagt sie. Sie ist mit ihrem Sohn Paul (ein Jahr) gekommen.

Besuch bei „Alfi“: Das Fell des Esels ist weich und kuschelig. Paul gefällt das. Er lächelt und bleibt ein paar Augenblicke auf dem Esel sitzen, gehalten von Eggers. Eselin „Lucie“ kommt hinzu. Die Esel sind ein Highlight, auch wenn an diesem Tag nicht alle Kinder das auf den Rücken der freundlichen und zutraulichen Tiere probieren wollen. Nicht in Streichelreichweite kommen die insgesamt 26 Schafe auf einer Wiese. Die Besucher bleiben hinterm Zaun. „Die Schafe sind zu stürmisch für die Kinder“, sagt Eggers.

Anbau von Gemüse

Das Gelände war ursprünglich eine landwirtschaftliche Fläche und wurde 2013 als Erbschaft dem Nabu zur Verfügung gestellt. Offiziell handelt es sich um eine landwirtschaftliche Nutzfläche. Der Nabu erntet dort Obst und Gemüse und entwickelt Lebensräume für Tiere. Interessante Entwicklungen seien zu beobachten. „Die Kothaufen werden zu 80 Prozent zu Insektenmasse. Das ist der Grund, warum wir hier mittlerweile Fledermäuse haben“, sagt Sönke Hofmann, Geschäftsführer Bremen

Das nächste „Eltern-Kind-Stündchen“ auf dem Gelände am Vahrer Feldweg findet am Donnerstag, 20. September, von 16 bis 17 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

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