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NWZonline.de Region Bremen

„Viele Köche haben den Brei erst möglich gemacht“

01.02.2019

Bremen Das Fundament aus Beton ist schon gegossen. Ein kleines Stück Mauer steht auf dem Boden. André Vater, Vorstandsvorsitzender der Bremer Heimstiftung, Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne) und Tamina Kreyenhop, Vorstandsvorsitzende der Eugen-Kulenkamp-Stiftung, legen eine Zeitkapsel hinein. Darin: ein Bauplan, Münzen und eine aktuelle Tageszeitung. Am Donnerstagvormittag erfolgte so die offizielle Grundsteinlegung für ein Mehrgenerationenhaus der Bremer Heimstiftung an der Graubündener Straße im Stadtteil Osterholz.

Das Mehrgenerationenhaus entsteht auf dem ehemaligen Kirchengrundstück der Trinitatis-Gemeinde und soll eine vierstöckige Front sowie eine zweistöckige Rückseite mit einem großen Innenhof bekommen. Darin sollen neun Wohnungen für ältere und behinderte aber auch jüngere Menschen und Familien Platz finden. Dazu kommt eine Pflege-Wohngemeinschaft mit zwölf Appartements sowie eine Tagespflege mit 20 Plätzen für pflegebedürftige Senioren.

Das Haus soll über Veranstaltungs- und Kindergartenräume verfügen, sowie über einen Gesundheitstreff. In direkter Nachbarschaft baut die Eugen-Kulenkamp-Stiftung 50 Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen. Die Bremer Heimstiftung investiert in dieses Projekt 10,7 Millionen Euro. 200  000  Euro Zuschuss für Baumaßnahmen kommen aus dem Bundesprogramm „Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben“. Die Deckung des Personalaufwands fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend über das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus mit 30  000  Euro jährlich über vier Jahre, die Stadt gibt noch mal 10 000 Euro dazu.

Vater würdigt die gelungene Kooperation von Stiftungen bei diesem Projekt und dessen Umfeld. Neben der Bremer Heimstiftung und der Eugen-Kulenkamp-Stiftung sei dies auch die Hans-Wendt-Stiftung, die den Betrieb eines Kindergartens ermöglichen will. Auch eine noch in der Entstehung befindliche Stiftung zur Förderung von Mehrgenerationenhäusern werde sich noch einbringen. Auch Alexander Künzel, Seniorvorstand der Bremer Heimstiftung, würdigt dies: „Das widerlegt die Volksweisheit, viele Köche verderben den Brei. Hier haben viele Köche den Brei erst möglich gemacht.“

Stahmann sagt, sie setze auf soziale Stadtentwicklung, auch vor dem Hintergrund der Entwicklung von Armut und Reichtum. „Wir brauchen lebendige Quartiere, wo Arm und Reich, Alt und Jung sich durchmischen“, sagt sie. „Das wird ein Dorf in einem Dorf in einem lebendigen Stadtteil.“

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