BREMEN - BREMEN/LNI - Nach neuen Vorwürfen gegen das Bremer Sozialressort hat der Untersuchungsausschuss zum Fall Kevin seine Arbeit wieder aufgenommen. Hintergrund sind Berichte über einen angeblichen Vertrag, den das Jugendamt mit einem bremischen Kinderheim abgeschlossen haben soll. Danach erhalte das Heim eine Art Erfolgsprämie, wenn Kinder vor der vereinbarten Zeit in ihre Familien zurückgeführt werden. Das Sozialressort bestreitet die Vorwürfe. Der Ausschuss hört dazu am 11. April eine Abteilungsleiterin.