BREMEN - Gähnende Leere beim Bäcker, das Restaurant hat kaum Gäste, die Abflughalle im Bremer Airport wirkt fast schon ein wenig gespenstisch. Nur wenige hoffen am Dienstag unerschütterlich auf den Start ihres Fliegers – trotz der Aschewolke. 110 000 Euro kostet die Einstellung des Flugbetriebs den Airport täglich, sagte Flughafenchef Jürgen Bula. Er rechnet bislang mit einem Ertragsausfall in siebenstelliger Höhe.
Am Boden bleiben muss auch das Airbus-Zulieferer-Flugzeug, die Beluga. Bei Airbus droht ein Produktionsstillstand, sollte sich die Lage nicht bald ändern. Aktuelle Informationen zum Flugbetrieb gibt es auf der Internetseite des Airports, die zur Zeit das Siebenfache an Nutzern zählt.
