BREMEN/NORDERNEY - Bei einem Sturz in drei Meter Tiefe ist ein Seemann auf dem deutschen Hochseeschlepper „Nordic“ verletzt worden.

Der 30-Jährige wurde etwa fünf Seemeilen (neun Kilometer) nördlich der ostfriesischen Insel Norderney von der Besatzung des Seenotkreuzers „Bernhard Gruben“ übernommen und zum Weitertransport in eine Klinik nach Norddeich an Land gebracht, wie ein Sprecher der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Sonntag in Bremen berichtete.

Der Mann war bei Arbeiten an Bord etwa drei Meter tief in einen Stauraum des Hochseeschleppers gefallen. Zu seinem Glück lagen auf dem Boden aufgerollte Leinen, die den Sturz etwas abfederten. Dennoch klagte der Seemann über starke Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich.

Der alarmierte Seenotkreuzer nahm mit einem Seenotarzt an Bord Kurs auf den Schlepper. Die Besatzung des Schleppers hatte ihren verletzten Kollegen bereits in den eigenen Hospitalraum gebracht.

Nach ersten Untersuchungen des Seenotarztes zeigte sich der Seemann in den Umständen entsprechend gutem Zustand und konnte auf eigenen Beinen an Bord der „Berhard Gruben“ gehen, wo er im Bordhospital versorgt wurde. Von Norddeich aus kam er dann vorsorglich in eine Klinik.