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NWZonline.de Region Bremen

7000 Menschen gehen für bessere Bezahlung auf die Straße

28.02.2019

Bremen Rund 7000 Menschen sind am Mittwoch zur Kundgebung gekommen. Aufgerufen zum Warnstreik im Öffentlichen Dienstag haben die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Gewerkschaft der Polizei (GdP) die Angestellten der Länder Bremen und Niedersachsen.

Hauptredner Frank Bsirske, Verdi-Bundesvorsitzender, zeigt sich sichtlich beeindruckt vom prall gefüllten Marktplatz. „Das ist ein klares Symbol“, ruft er. Er zählt die Forderungen auf, darunter sechs Prozent mehr Lohn, mindestens 200 Euro und Verbesserungen beim TVL-Tarif. Er geht auch auf speziellere Forderungen ein, etwa die Anhebung bei der Pflegetabelle für Krankenpfleger um 300 Euro sowie vier bis sechs Tage mehr Urlaub bei Schichtdienst und sechs bis neun Tage bei Arbeit in Wechselschichten. Er lobt, dass die Bundesregierung Mehrkosten bei der Krankenpflege von den Kassen bezahlen lassen will. „Die Kosten der Tabellenänderung treffen die Länder nicht. Dennoch wollen sie, dass die Verbesserungen in der Entgeltordnung von anderen Kollegen gegenfinanziert werden. Wie dreist!“

Bsirske zeichnet ein negatives Bild vom Stand der Verhandlungen, die bis Sonntag laufen. „Der Arbeitgeber will nur Änderungen, wo er eine Notwendigkeit sieht“, sagt er. „Bei der Justiz passiert gar nichts.“ Das, was in Mangelbranchen wie bei den Ingenieuren und ITlern ausgegeben werde, wolle der Arbeitgeber anderen Gruppen „wegnehmen“.

Rainer Küchler geht für die Deutsche Steuergewerkschaft in Niedersachsen ans Mikro. „13 000 Leute sorgen bei uns dafür, dass die Steuereinnahmen reinkommen. 950 Leute fehlen“, sagt Küchler. „Das sind vier Ämter. Wären die Stellen besetzt, würde mehr Geld reinkommen.“ Die Polizei erklärte auf Nachfrage, der Streik habe keine spürbaren Auswirkungen auf die Bürger gehabt. Das Bildungsressort sagte, die Schulen könnten die Betreuung garantieren.

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