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NWZonline.de Region Bremen

Nostalgie-Tour durchs Umland

01.07.2019

Bremen „Start your engines“, sagt Moderator Wolfgang Rother (57) feierlich. Ein Bentley Speed Six von 1928 ist das älteste von 170 Fahrzeugen, die bei den 22. „Bremen Oldtimer Classics“ am Sonnabendvormittag auf die Strecke gehen. Mehrere Hundert Zuschauer bestaunen den Oldtimer bei sonnigem Ausflugswetter.

„Wir wollen uns den Sound anhören“, sagt Rother, geht nach hinten und hält sein Mikro an den Auspuff. Es brummt und blubbert ordentlich. Die Fahrt wird gut zu spüren sein, denn die Federung ist hart. „Der Wagen hat lederummantelte Blattfedern. Die sind aus Eisen“, sagt Ulf Dreier (56) aus Oldenburg.

In diesem Jahr starten die Fahrzeuge um 9.45 Uhr, eine Viertelstunde früher als sonst, da 300 Kilometer Strecke über Oyten nach Rotenburg und über Achim zurück nach Bremen (zur Mercedes-Niederlassung in der Vahr) sowie mehrere Zeitfahrten geplant sind.

Thorsten (57) und Pirags Beneke (45) aus Bremen sind zum ersten Mal dabei. Ihr Wagen: ein Ford Model A von 1931. Vorne können zwei Personen sitzen, ebenso viele hinten auf dem sogenannten „Schwiegermuttersitz“, auch wenn man beim Einstieg etwas klettern muss. Die beiden haben den Wagen vor einem Jahr aus den USA per Internet bestellt. „Wir sind bei dem Kauf nach Bauchgefühl gegangen“, sagt Beneke.

Der Bremer Thilo Kugel (57) ist dem Vorschlag des Veranstalters nachgekommen, sich entsprechend der Zeit seines Oldtimers zu kleiden. Er trägt ein helles Hemd, rote Hosenträger und eine hellbraune Hose, passend zu seinem Borgward „Isabella“ Coupé von 1959. Dazu trägt er weiße Handschuhe, um nicht mit verschwitzten Händen am Lenkrad abzurutschen. Ohne Servolenkung verlangt der Wagen einiges an Kraft. Auch Moderatorin Tanja Sörensen hat sich im Stil der 50er angezogen mit einem blauen Kleid mit weißen Punkten.

Unscheinbar, aber eine Rarität italienischer Herkunft: Frank Glasenapp (51) aus Bremen ist mit einem Autobianchi A 112 dabei, gebaut 1978, rostsicher lackiert. Im Inneren hat er die Holzteile mit Fett besprüht. „Das ist besser als Wachs, denn das wird mit der Zeit brüchig und dann kommt wieder Feuchtigkeit ans Holz“, sagt Glasenapp. Bei Hitze tropft das Fett manchmal etwas. Der Wagen wiegt nur 620 Kilo. Mit 80 PS kommt er in gut sieben Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde.

Jürgen Dresen (82) aus Bremen hat seinen Fiat 850 Sport Spider in einem Chausseegraben in der Schweiz entdeckt. 4 000 Arbeitsstunden in sechs Jahren: Nun ist der Wagen ein Blickfang. Als der letzte Starter, ein Citroën Hy, gebaut von den späten 40ern bis in die frühen 80er, über die Rampe fährt, sagt Moderator Rother: „Dieses Auto ist der Beweis, dass Falten schön sind.“ In dem Transporter mit welliger Oberfläche haben sich sieben Emder als Franzosen verkleidet, an einem Tisch essen fünf Eis und trinken Wein. Stammzuschauer Andre Schach (46) ist begeistert: „Ich mag besonders die Autos der 60er und 70er.“

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