BREMEN - Die Bremische Evangelische Kirche rechnet in diesem Jahr mit einem drastischen Einbruch bei den Kirchensteuereinnahmen. Der Leiter der Kirchenkanzlei, Johann Daniel Noltenius, geht von einem Rückgang aus, der zwischen zehn und 20 Prozent liegt. Das sei eine Entwicklung wie in den anderen Landeskirchen auch, sagte Noltenius. Grund sei der konjunkturelle Abwärtstrend. Mittelfristige Perspektiven lassen sich nach den Worten von Schatzmeisterin Bärbel Ludewig aber nicht einschätzen. Im Jahr 2008 verbuchte die bremische Kirche mit einem Zuwachs von etwa zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr noch ausgesprochen starke Einnahmen. Auch diese Entwicklung führte im Ergebnis dazu, dass die Rücklagen der Kirche in acht Jahren um 27 Millionen Euro auf etwa 78 Millionen Euro wuchsen.

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