BREMEN - BREMEN/DDP - Der so geannte „Torso-Prozess“ gegen einen 44-jährigen Polizisten wegen Mordes an seiner Ehefrau muss noch einmal von vorne beginnen. Die Verteidiger des Angeklagten hatten nach dem ersten Prozesstag am Montag gerügt, dass das Gericht nicht ordnungsgemäß besetzt gewesen sei. Diesem Einwand habe das zuständige Schwurgericht stattgegeben, teilte das Landgericht Bremen gestern mit. Bei der Bestellung der Schöffen sei ein Ergänzungsschöffe nicht zum Hauptschöffen bestellt worden. Daher werde der Prozess am 9. Mai, dem ursprünglich vorgesehen zweiten Sitzungstag, erneut begonnen.