BREMEN - Die Rallye ist ein Klassiker. Bei der 15. Auflage der „Bremen Oldtimer Classics“ werden am Sonnabend, 30. Juni, wieder rund 150 automobile Legenden durch Bremen und das Umland rollen. Die Strecke ist 250 Kilometer lang – und „traumhaft schön“, sagt Organisator Olaf Mönch.

Die Oldtimer werden ab 9 Uhr von einer Startrampe, die auf dem Marktplatz zwischen Rathaus und Schütting aufgebaut wird, auf die Reise geschickt. Der millionenschwere Fuhrpark ist gespickt mit vierrädrigen Schönheiten und Raritäten: Mehr als 40 Traditionsmarken aus sieben Jahrzehnten Automobilgeschichte wurden für die „stilvollste Rallye des Nordens“ gemeldet, sagt Co-Organisator André Weißmann.

Das größte Aufgebot stammt aus dem Hause Mercedes-Benz. 26 Autos sind dabei, Wirtschaftswundermobile wie ein 220er-Cabrio, Baujahr 1952. Und ein Flügeltürer (300 SL), Baujahr 1961. Mindestens drei VW Käfer sind dabei, ein Karmann Ghia, ein VW Rometsch, diverse Porsche, Triumphs, Jaguars. Und fünf Bentleys, der älteste – ein 3-Liter Speed-Modell – wurde 1923 gebaut. Rolls Royce ist mit vier Karossen vertreten.

Die Oldtimer-Gesellschaft kurvt von Bremen aus auf einer 150 Kilometer langen Strecke bis nach Lüneburg. Dort steht das erste von drei Zeitfahren auf dem Programm – auf dem ADAC-Areal ist eine hügelige 800-Meter-Strecke mit einigen Serpentinen zu bewältigen – in 1:40 Minuten. „Das entspricht 28,8 Kilometern pro Stunde“, sagt Mönch.

Auf dem Achimer Marktplatz gilt es, eine 28-Meter-Kurzstrecke in exakt elf Sekunden zurückzulegen. Gegen 16.30 Uhr werden die ersten Oldtimer in Achim eintreffen, sagt Mönch. Die letzte Etappe führt direkt aufs Bremer Mercedes-Areal. Auf der Teststrecke der Sebaldsbrücker Automobilschmiede steht die dritte Zeitfahrprüfung an.

Gesamtsieger der Rallye werden die jeweilige Herren- und Damenmannschaft mit der geringsten Abweichung von der Soll-Zeit, wobei alle drei Prüfungen zusammengerechnet werden.