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NWZonline.de Region Bremen

Außergewöhnliche Autos mit Charme

08.09.2018

Bremen 170 Oldtimer und Yongtimer rollen vom 13. bis 15. September bei der Rallye „Hamburg-Berlin-Klassik“ über Norddeutschlands Straßen. Der Tross startet erstmals in Bremen – und zwar am Zentrum für Automobilkultur und Mobilität am Schuppen Eins in der Überseestadt. Die Tour führt die automobilen Legenden etwa 700 Kilometer durchs Bremer Umland, in Richtung Nordseeküste, durch Ostfriesland und die Lüneburger Heide bis nach Hamburg.

Am Donnerstag, 13. September, werden die geschichtsträchtigen Fahrzeuge am Europahafen auf erste Etappe geschickt. Etwa ab 13  Uhr sollen die Wagen im Minutentakt starten. Und alle Teams werden präsentiert. Unter den Klassiker, die zur Rallye starten, „befinden sich einige besonders seltene Schmuckstücke“, sagt Andre Castens vom Schuppen Eins.

Dazu zählt ein Borgward P 100 aus dem Oldtimerzentrum in der Überseestadt. Von der Oberklasselimousine mit Luftfederung, gebaut in Sebaldsbrück, gibt es weltweit nur noch etwa 50 Stück. Der „Große Borgward“ wurde im September 1959 auf der Frankfurter Automobilausstellung als Nachfolger des Borgward Hansa 2400 vorgestellt. Entworfen hatte den Wagen Carl F.W. Borgward persönlich.

„Genau diese außergewöhnlichen Autos verleihen der Rallye den besonderen Charme“, sagt Christian Steiger, Chefredakteur des Fachmagazins „Auto Bild Klassik“, das die „Hamburg-Berlin-Klassik“ seit 2008 veranstaltet. Genauso wichtig sei die Marken- und Modellvielfalt. „Fahrzeuge von 41 verschiedenen Herstellern sind dabei“, ergänzt Steiger.

Ebenfalls im Starterfeld sind ein Ranger A 2500 aus dem Jahre 1970, der in Deutschland quasi unbekannt ist. Ranger war eine Marke des General-Motors-Konzerns. Limousinen, Kombis und Coupés dieser Marke wurden in Südafrika, später auch in Belgien und der Schweiz gebaut. Als seltenes Schmuckstück gilt auch der Schiwago, Baujahr 1976, ein zum Kombi umgebauter VW Scirocco I. Ebenfalls ein Kombi-Umbau und zugleich ein Unikat ist der Mercedes 500 SEL aus dem Jahr 1981. Die Bildhauerin Yayoi Kusama hat das Auto dem Vernehmen nach 1984/85 in Japan umbauen lassen. Ältestes Fahrzeug im Teilnehmerfeld ist ein Bentley 4.5 Litre Le Mans, Baujahr 1929.

Übrigens: Hinter den Lenkrädern und auf den Beifahrersitzen sind laut Castens bekannte Gesichter zu sehen. Dazu zählen der deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle, Rallye-Europameister „Jochi“ Kleint, Eislauf-Olympiasiegerin Katarina Witt, Rennfahrerin Ellen Lohr und Schauspieler Ralf Möller.

Die erste Etappe der elften Auflage der „Hamburg-Berlin-Klassik“ führt vom Bremer Europahafen durchs Umland und wieder zurück in die Hansestadt. Eine Durchfahrtkontrollen befindet sich an der Windmühle in Blender.

Am Freitag kurven die rollenden Legenden nach Neuharlingersiel zur Nordseeküste und am dritten Rallyetag geht es über das Künstlerdorf Worpswede und Rotenburg an der Wümme zur Mittagsrast in den Heidepark Soltau. Die Rallye endet in der Fischauktionshalle in Hamburg.

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