BREMEN - „Raus aus der Koje, ran an die Kaje“, unter diesem Motto lädt der Bremer Großmarkt zur neuen Kajenmarkt-Saison an der Schlachte ein. Zum Auftakt am Wochenende findet der Kajenmarkt gleich an zwei Tagen statt. Die 26. Bremer Kajenmarkt-Saison beginnt am Sonnabend, 30. April, 10 Uhr. Ebenso wie am Sonntag, 1. Mai, ist bis 18 Uhr geöffnet. Die Händler des Großmarktes aus der Überseestadt laden mit viel Musik und einem abwechslungsreichen gastronomischen Angebot zum Verweilen ein.
„Köstlichkeiten von süß bis herzhaft stehen auch in diesem Jahr auf dem Bremer Kajenmarkt hoch im Kurs“, sagt Thomas Ledwig vom Großmarkt. Neu dabei sind seinen Angaben zufolge original belgische Waffeln, frischgeschnittene Früchte, deutscher Spargel, deutsche Erdbeeren, Honigprodukte und Suppen aus der Gulaschkanone. Aber auch bekannte Kajenmarkt-Klassiker wie Fischbrötchen, Poffertjes, Pfälzer Weine und gebratener Hering werden nicht fehlen.
An den Verkaufsständen gibt es neben kunsthandwerklichen Werkstücken Produkte aus dem Handelswarenbereich. Darunter sind Schmuckstücke, Holzspielzeug, Ledertaschen, Strumpfwaren, Tiffany-Glas und Gewürzspezialitäten.
Am Sonnabend beginnt der Tag um 11 Uhr mit maritimen Klängen des „Bremer Shanty-Chores“. Der Chor, gegründet 1978, hat rund 30 Mitglieder. Das Repertoire reicht vom getragenen Freizeitlied, dem so genanntem „Forebitter“, über den fetzigen „Capstan-Song“ bis zum Seemannslied. „Die Lieder führen über alle Weltmeere bis in die sonnige Karibik“, sagt Thomas Ledwig.
„Alles, was Jazz ist“ schreibt sich das „Hanse Swing Project“ auf seine Fahnen. Die Idee verbindet Jazzmusiker aus Norddeutschland. Die Gruppe spielt alles, heißt es, es muss nur Swing haben. Beginn: Sonnabend um 14 Uhr.
Der Schleswig-Holsteiner Klaus Porath alias „Piano Man“ will am Sonntag (11 Uhr) das Publikum in seinen Bann ziehen. Ledwig beschreibt ihn als Künstler, der in seiner Musik versunken ist und im nächsten Moment die Gäste humorvoll unterhält. Und: Er spielt live, ohne Noten und mit viel Humor. Den Abschluss des Eröffnungswochenendes bildet am Sonntag, 14 Uhr, die Band „Larry & the Handjive“. Sie ist seit den Markt-Anfängen dabei.
Alte Handwerkskunst präsentieren die Mitglieder des Vereins „De Oll‘n Handwarkers ut Worphusen un annere Dörper“ am Sonntag. Rund 13 Gewerke sind vertreten, die es heute kaum mehr anzutreffen gibt, so der Sprecher.
