BREMEN - Kleine Bioläden in Bremen spüren die Konkurrenz von Biosupermärkten und Biosortimenten in Discountern. Ein „großes Bioladen-Sterben“, wie es eine betroffene Ladenbesitzerin nennt, kündigt sich angesichts der geplanten Neueröffnungen für dieses Jahr an. Eine konkrete Schließungsabsicht mag noch keiner formulieren. Dass ihnen die Biomärkte, vor allem aber das wachsende Angebot von Bioprodukten in den Lebensmittelketten an die Substanz gehen, das bestätigen aber alle. „Es wird immer schwieriger“, heißt es bei „Naturkost Horn“. „Leben kann man davon eigentlich nicht mehr“, sagt auch Robert Baier, Inhaber des ältesten Naturkostgeschäftes in Bremen, „Kraut und Rüben“. 20 Prozent seines Umsatzes habe er eingebüßt, seitdem die Sottrumer Kette „Aleco“ vor zwei Jahren ihre Filiale in der Bismarckstraße eröffnet hat.