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NWZonline.de Region Bremen

Über den großen Teich in die Hansestadt

12.02.2019

Bremen Es ist eine maritime Geschichte. Mit historischen Dimensionen. Eine, die ganz viel in Hamburg spielt. Aber auch eine Geschichte, in der Bremer eine ganz wichtige Rolle spielen. Es geht um die Rückkehr der Viermastbark „Peking“ über den großen Teich. Der widmet sich am Mittwoch um 19  Uhr die 216.  Ausgabe des „Bremer Tagebuchs“.

Rückblende: Die „Peking“ wird 1911 bei Blohm & Voss in Hamburg gebaut. Der Viermaster ist 115 Meter lang und 14,40 Meter breit. An den vier Stahlmasten können bis zu 32 Segel gehisst werden. Der Frachtsegler ist 17 Knoten schnell und kommt vor allem im Salpeterhandel mit Chile zum Einsatz. Die „Peking“ hat keinen Motor und keinen elektrischen Strom an Bord und wird mit 30 Mann Besatzung und zusätzlich mit 42 Kadetten gesegelt.

34 Mal umrundet der Viermaster Kap Hoorn. Doch die Weltwirtschaftskrise fordert ihren Tribut. 1932 verkauft Laeisz die „Peking“ endgültig an die englische „Shaftesbury Homes and Arethuse Training Ship“, die den Großsegler zum Schulschiff umbaut und nach Upnor in den Südosten Englands verholt und auf dem Midway vor Anker gelegt. Am 31. Oktober 1974 wird die Viermastbark an die J. Aron Charitable Foundation versteigert. Vom 5. bis 22. Juli 1975 gelangte der Rumpf der „Peking“ am Haken des niederländischen Seeschleppers „Utrecht“ über den Atlantik nach New York. Dort wird sie wiederaufgeriggt und liegt viele Jahre am Pier des South Street Seaport Museum.

Die „Peking“ kommt in die Jahre. Die Amerikaner haben keinen Platz mehr für den maroden Großsegler. Die Verschrottung droht. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschließt im November 2015, die Peking für das im Aufbau befindliche Hafenmuseum Hamburg zurückzuholen und zu restaurieren. 26  Millionen Euro werden freigegeben. Im Mai 2016 wird die Stiftung Hamburg Maritim mit der Rückholung und fachgerechten Restaurierung beauftragt. Das Schiff wird in die Caddell-Werft auf den Staten Island verholt, um sie für die Überführung vorzubereiten.

Dann kommen Bremer ins Spiel. Im Dockschiff „Combi-Lift III“ der Bremer Reederei Harren & Partner kehrt die „Peking“ im Juli 2017 über den Atlantik zurück – zunächst nach Brunsbüttel, von dort weiter auf die Peters-Werft in Wewelsfleth, wo der betagte Großsegler restauriert und in den Zustand von 1927 zurückversetzt wird. Um die neue Takelage für das Schiff kümmert sich ein Taklerteam im Hamburger Hafenmuseum.

Im Mai 2020 soll die „Peking“ dann nach Hamburg zurückkehren und als viertes großes Museumsschiff im Hafen festmachen.

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