BREMEN - „Wachstum muss sich wieder lohnen,“ sagt Ingo Schierenbeck, Hauptgeschäftsführer der Arbeitnehmerkammer Bremen. Auch Arbeitnehmer sollen vom Aufschwung profitieren. Dafür müsse die künftige Landesregierung die Weichen stellen, fordert die Kammer.
„Die hohe Exportabhängigkeit der bremischen Wirtschaft wirkt sich nicht nur positiv aus, die Abhängigkeit von global agierenden Konzernen kann schnell eine Vielzahl von Arbeitsplätzen kosten“, warnte der Kammer-Chef. Hier muss der Senat eingreifen. „Bremen muss konjunkturunabhängige Branchen stärker in den Blick nehmen“, so Schierenbeck.
Bremen soll zudem auf den steigenden Bedarf an Pflegekräften reagieren. „Die Wertschätzung ist nicht da, wo sie sein soll.“ So liege der Mindeststundenlohn für Pflegeberufe bei 8,50 Euro, der für ungelernte Bauarbeiter bei 9,25 Euro.
