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NWZonline.de Region Bremen

Rhythmus und Lebensgefühl

08.04.2019

Bremen Es ist ein afrikanisches Gesamtkunstwerk: „Afrika! Afrika!“. Die Idee stammt von André Heller. Der Künstler hat den Stab vor knapp einem Jahr an seinen langjährigen Weggefährten Georges Momboye weitergegeben. Unter dessen Regie entstand eine Show mit Live-Musik, Tanz, spektakulärer Akrobatik und jeder Menge Lebensfreude, die jetzt nach 2018 erneut auf Tournee geht und am Freitag, 12. April, 19.30 Uhr, im Bremer Metropol-Theater Station macht.

Die rund 70 Künstler aus Afrika und der „Diaspora“ sowie das etwa 200-köpfige Tournee-Team hat im Laufe der Jahre europaweit fast 4,5 Millionen Besucher erreicht, wie Produzent Hubert Schober von Semmel Concerts erklärt. Georges Momboye sagt: „,Afrika! Afrika!’ ist mehr als eine außergewöhnliche Show, es ist Hoffnung, Stolz und ein wahrgewordener Traum für viele Afrikaner.“

Seit 2004 war Momboye an der Seite von André Heller für das Bühnenspektakel verantwortlich. Neben neuen Künstlern setzte er auf einige Highlights vergangener Shows in neuer Inszenierung, bespielte eine 140-Quadratmeter-LED-Wand mit in Südafrika erstellten Videos und ließ in den USA den lebensgroßen afrikanischen Elefanten „Dumbo“ gestalten. Seine Künstler hat er gemeinsam mit seinem artistischen Leiter Winston Ruddle (aus Simbabwe) sowohl in Äthiopien, Tansania, Kenia, Senegal, Südafrika, Ägypten und der Elfenbeinküste gefunden als auch unter afro-stämmigen Artisten aus Europa und den USA. Momboye kommt von der Elfenbeinküste, hat in den USA studiert und lebt überwiegend in Paris.

Das gut zweistündige Spektakel zeigt die Vielfalt Afrikas, wirft Schlaglichter auf Vergangenheit und Moderne und transportiert pure Lebensfreude, wie in früheren Auftritten in Bremen zu sehen war. „Wir haben alle verschiedene Kulturen und Sprachen, aber wir arbeiten zusammen. Das ist ein tolles Erlebnis“, sagt Handstand-Artistin Tiblet Alemayehu aus Äthiopien. Der Basketball-Akrobat Omar O‘Dudley stammt aus den USA und fragte sich zunächst, was er denn mit Afrika zu tun habe. „Aber in der Zusammenarbeit mit den afrikanischen Kollegen erkennt man schnell, wie sehr Spieler mit afrikanischen Wurzeln den Rhythmus und das Lebensgefühl Afrikas in den modernen Basketball gebracht haben. Und ich habe auch viel über meine Wurzeln gelernt“, sagt O‘Dudley. Welche Künstler diesmal genau dabei sind, ist noch offen.

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