BREMEN - Ohne Personen- und Handgepäckkontrolle geht es auf dem Weg zum Flieger nicht. Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 sind die Sicherheitsanforderungen nochmals gestiegen. An den Schaltern und Schleusen zur Fluggastkontrolle herrscht weltweit höchste Alarmbereitschaft.

Dass am kleinen Bremer Flughafen keine unerlaubten Gegenstände oder Flüssigkeiten mit an Bord der Maschinen gelangen, unterliegt seit April den Sicherheitskräften des Deutschen Schutz- und Wachdienst (DSW). Gestern hat das Unternehmen offiziell seine Station am Terminal 3 eröffnet.

„Wir stehen für eine verantwortungsbewusste Sicherheitsdienstleistung“, betonte Olaf Piepenbrock, Geschäftsführender Gesellschafter der gleichnamigen Unternehmensgruppe. Seit 1990 gehört der 1925 gegründete DSW zur Osnabrücker Gruppe.

Der DSW verfügt über ein jahrzehntelange Erfahrung im Bereich der Fluggastkontrollen. 1974 war es das erste private Unternehmen, das auf den Berliner Flughäfen Tegel und Tempelhof die Kontrollen durchführen durfte.

Das Unternehmen hatte sich Ende vergangenen Jahres bei einer Ausschreibung des Bundesinnenminsteriums mit seinem Konzept für den Airport Bremen durchgesetzt. „Unsere Mitarbeiter werden im Auftrag der Bundespolizei beliehen, mit der es eine enge Zusammenarbeit gibt“, erläuterte Stationsleiter Jörg Finke,.

„Wir führen hier mit unserem Team Hoheitsrechte aus“, verdeutlichte er. 140 Mitarbeiter beschäftigt der DSW derzeit am Airport – Tendenz steigend. Den Großteil der Sicherheitskräfte habe man vom Vorgänger übernommen. Hinzu kommen eigene rekrutierte und, darauf legt das Unternehmen Wert, qualifizierte Kräfte.