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NWZonline.de Region Bremen

Soziales Projekt In Bremen: Fitnesstraining zur Gewaltprävention

29.10.2019

Bremen Das Bremer Sozial-Sport-Projekt „Hood Training“ wird 2020 zehn Jahre alt und macht einen Neustart als eigenständige gemeinnützige Organisation. „Hood Training“ verlässt den Träger „Aktion Hilfe für Kinder“ und arbeitet als gemeinnützige GmbH. „Jetzt wollen wir selbstständig durchstarten“, sagt Daniel Magel, Gründer und Inklusionspädagoge.

„,Hood Training‘ macht sich auf den Weg in die Selbstständigkeit“, heißt es auch bei der „Aktion Hilfe für Kinder“. Die Eigenständigkeit werde „einen positiven Effekt auf die Qualität und Weiterentwicklung der Angebote haben“, so „Hood-Training“-Geschäftsführer Hachem Gharbi. Bis Ende des Jahres würden die laufenden Angebote „weiterhin durch die Stiftung ,Aktion Hilfe für Kinder‘“ organisiert. Zum Januar 2020 übernehme die „Hood-Training“-gGmbH.

Sport als Form der Gewaltprävention – das bleibt der Grundgedanke. Der Sport: „Calisthenics“, eine Mischung aus (nach Möglichkeit) Freiluft-Geräteturnen und Fitnesstraining an Stangen. Das Projekt wächst weiter über Bremen hinaus, so gibt es beispielsweise zweimal in der Woche Training auf der Funsportanlage am Brunnenweg in Brinkum – für die Teilnehmer kostenfrei und freiwillig. Zudem aber ist „Hood Training“ auch in München aktiv. Und obendrein in Berlin: „Moabit, Tempelhof und Spandau“, so Magel.

Zurück nach Bremen. Ganz neu ist die „Calisthenics“-Anlage am Max-Jahn-Weg 5 in Kattenturm. Auf dem Plan stehen auch Kooperationen wie mit einer intensivpädagogischen Einrichtung an der Rekumer Straße in Bremen-Nord, die die Wildfang GmbH aus Bothel bei Rotenburg noch vor Weihnachten eröffnen will – als Einrichtung für Jungen im Alter von zwölf bis 16 Jahren. Klare Tagesstrukturen und Bildung, Beschäftigung und – eben – Sport, das ist auch hier das Konzept.

Die gemeinnützige Gesellschaft „Hood Training“ wird sich um offene Kinder- und Jugendarbeit, Sportförderung und die Betreuung Straffälliger kümmern, sagt Magel. „Unser Ziel ist es, Jugendhilfeträger zu werden.“

Hinzu komme eine GmbH namens „Hood Work“, über die – unter anderem – Workshops für Events organisiert werden. „Wir wollen auch die ,Calisthenics‘-Parks selber bauen“, so Magel. Videoarbeit und Ferienbetreuungen seien ebenfalls in Planung.

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Hinzu kommt auch Netzwerkarbeit und Werbung in eigener Sache – Magel tritt bei Kongressen wie „Kinder bewegen“ (Karlsruhe) auf, um Arbeit und Angebote des Projekts vorzustellen. In Berlin ist „Hood Training“ bei der Jugendkultur-Messe „You“ dabei. Und in Bremen zum Beispiel beim „Moin-Start-up-Camp“ Ende März im BLG-Forum in der Überseestadt.

Der zehnte Geburtstag des Projekts wird standesgemäß mit einer „Street Jam“ gefeiert – am Freitag, 11. September 2020, so die Planung. Schon vorher soll‘s in ein neues Büro gehen, ins frühere Bundeswehr-Hochhaus (Falkenstraße), wo die Gewoba auch Künstler, Musiker und Start-ups unterbringen will.

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