BREMEN - Die Bremische Bürgerschaft hat das Spielhallengesetz beschlossen. „Damit schieben wir Mega-Spielhallen einen Riegel vor“, sagte Björn Fecker, innenpolitischer Sprecher der Grünen. Künftig gilt für eine Spielhalle ein Mindestabstand von 250 Metern Luftlinie zu einer anderen Spielhalle. Zudem sind mehrere verbundene Spielhallen in einem Gebäudekomplex nicht erlaubt. „Wir verbessern den Spielerschutz in diesen Zockerbuden“, ergänzte Fecker. Die Betriebe müssen eine Spielersperrliste führen. Mit dem Gesetz sollen Lücken in der Bundesspielverordnung geschlossen werden. Das erlaubt zwölf Spielgeräte pro Halle. Um diese Begrenzung zu umgehen, richten Betreiber mehrere formal eigenständige Zockerbuden unter einem Dach ein.
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