BREMEN - Der „großartigen Erstauflage“ soll am Wochenende nun die zweite Veranstaltung folgen: 34 Boote treten dann beim zweiten Bremer Achter-Cup an. Selbst WM- und Olympiateilnehmer sind mit von der Partie.
„Wir wollen einen Schritt Richtung Wassersportfestival machen“, sagte Sebastian Franke vom Organisationskomitee. Deshalb – und weil die Tide auf der Weser den Veranstaltern nur ein enges „Zeitfenster“ gewährt und sich diesmal anderthalb so viele Mannschaften gemeldet haben – dauert der Achter-Cup zwei Tage. Vorteil: Auch die Teams können am Sonnabendabend kräftig mitfeiern – schließlich haben sie dann die kräftezehrende Langstrecke von über vier Kilometern schon hinter sich gebracht.
Und so funktioniert’s: Die 34 Achterteams qualifizieren sich auf der Langstrecke von der Karl-Carstens-Brücke bis zum Anleger acht (Funkhaus Radio Bremen) für die Sprintrennen am Sonntag. Die besten 16 Boote der Klasse „Männer“ treten dann über die 400-Meter-Distanz entlang der Schlachte in acht Vorläufen an: Der Schnellste der Langstrecke gegen den 16., der Zweite gegen den 15., und so weiter. Alle Sprintrennen werden im K.o.-Modus ausgefahren.
In der Klasse „Masters-Männer“ (über 28 Jahre) ist ebenfalls der schnellste Achter aus dem Langstrecken-Rennen für den Sprint-Vorlauf qualifiziert, die acht Boote kämpfen in vier Rennen um die Teilnahme am Halbfinale. Dazu gibt’s noch die Klassen Frauen, Masters-Frauen und Junioren. Kennzeichen der Rennen: Die besten Vereinmannschaften messen sich mit Nationalteams (Deutschland-Achter U23 und Frauen U19). Beim Schlachte-Cup treten die Achter der Bremer Rudervereine gegeneinander an. Die Strecke reicht vom Martini-Anleger bis zum Anleger acht.
Apropos Bremer Ruderverein: Der Bremer Ruderverein von 1882 will auch im 126. Jahr seines Bestehens wieder für eine tolle Veranstaltung sorgen. Rund 100 ehrenamtliche Helfer des Vereins machen eine Veranstaltung dieser Größenordnung mit weit über 300 Aktiven überhaupt erst möglich. „Wir hatten wenig Mühe beim Rekrutieren der Helfer“, sagte Vereinsvorsitzender Jürgen Knott. Die „Euphorie“ habe nach dem ersten, erfolgreichen Bremer Achter-Cup nicht nachgelassen.
