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NWZonline.de Region Bremen

Jetzt auch auf Latein: „De musicis Bremensibus“

08.06.2019

Bremen Türkisch. Plattdeutsch. Japanisch. In allen möglichen Sprachen gibt es das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten mittlerweile schon zu lesen. Allein der Bremer Verlag Edition Temmen hat seine von Janosch gezeichnete und erzählte Fassung des Märchens in etlichen Sprachen herausgebracht – ein Buch, das auch viele Bremen-Touristen aus aller Welt gern in der Hansestadt kaufen und als Andenken an ihren Besuch in die Heimat mitnehmen.

Nun kommt eine weitere Sprache hinzu: Latein. Nicht nur für Touristen aus Rom (und aus dem Vatikan), schließlich wird Latein ja in aller Welt gesprochen, auch in Bremen, der Stadt, die Esel, Hund, Katze und Hahn bekanntlich nie erreicht haben. Willkommener Anlass für die Veröffentlichung ist natürlich die 200-Jahr-Feier des weltbekannten Märchens in diesem Jahr.

„De musicis Bremensibus“, so heißt das Märchen nun übersetzt auf lateinischer Sprache. „Erant olim molinarius et asinus. . .“ – so beginnt hier die Geschichte. Übersetzt hat die Geschichte Berit Wenderhold, die zum Kreis der Autoren gehört, die für Radio Bremen Zwei regelmäßig die Latein-Nachrichten schreiben, die sogenannten „Nuntii Latini“.

Mit gleichermaßen ausgeprägtem Sinn für Sprache und Humor hat sie ihrer Stadtmusikanten-Übersetzung ein kleines „Vocabularium“ vorangestellt, in dem sie wichtige Begriffe kurz erläutert. Das reicht vom Müller („molinarius“) über den Sackträger („saccicarius“, angelehnt an „lecticarius“, den Sänftenträger) bis zum „chiliometrum“ (Kilometer). Das „Kikeriki“ des Hahns wird in der Latein-Version zum „ciceroci“. „Die Ähnlichkeit mit Cicero ist beabsichtigt“, schreibt Wenderhold.

Summa summarum lässt sich sagen: Latein steht Janoschs Stadtmusikanten gut. Die Übersetzung fügt der witzig-ironischen Märchenfassung des Künstlers eine weitere Dimension hinzu. „De musicis Bremensibus“ sind in der Edition Temmen erschienen. Der 52-Seiten-Band kostet 12,90 Euro. Ciceroci!

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