BREMEN - Nach den Inszenierungen „Buddha“ und „Konfuzius“ wurde mit der Aufführung von „Tao – Chinas Meister der Weisheit und Wunder“ die dritte und finale spirituelle Säule der chinesischen Kultur, Gesellschaft und Geschichte in einen akrobatischen Rahmen gegossen. In einer dreistündigen Darbietung des Chinesischen Nationalzirkus’ konnten am Sonnabendabend die Zuschauer im nahezu ausverkauften Musicaltheater eine Aufführung voller Tiefgang und Dynamik erleben. Das Publikum genoss eine fernöstliche Erzählung aus Meditation, atemberaubender Artistik, temperamentvollem Tanz, Clownerie, Philosophie, Kraft, Freude und Optimismus.

34 Artisten warteten mit akrobatischen Spitzenleistungen in höchster Präzision auf und gaben innerhalb des minimalistisch gestalteten Bühnenbildes auf ihre ganz eigene Weise tiefe Einblicke in die Kultur Chinas. Ein visuelles Erlebnis für Augen und Seele.

Höhepunkte boten unter anderem die Vasen-Jongleure, die zehn Kilogramm schwere Töpfe auf ihren Köpfen balancierten. Außerdem zwei Bogenschützen, wobei ein Akteur mit seinen Pfeilen Kerzenlicht zum Erlöschen brachte.