BREMEN - Die geplante Umweltzone soll deutlich kleiner, aber bei den Ausnahmegenehmigungen teurer werden als in anderen Städten. Das geht aus einer von Umweltsenator Reinhard Loske (Grüne) in Auftrag gegebenen Studie des Büros für Verkehrsökologie hervor. Zugleich hat das Ressort schon Ende 2007 einen Vergleich erarbeitet, demzufolge eine Umweltzone, die nur Altstadt und Östliche Vorstadt umfasst, für wichtige Straßenzüge nicht weniger Entlastung bringt als jene, die der BUND vorschlägt – jedoch viel billiger ist. Letztere Variante würde auch Walle, Hastedt, die Neustadt sowie Teile von Findorff und Schwachhausen umfassen und dem Umweltressort zufolge Kosten von knapp 740 000 Euro verursachen. Die kleine Lösung hingegen sei schon für weniger als die Hälfte zu haben.
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