BREMEN - Ab 2011 werden in Bremen über 1280 Werbeträger im öffentlichen Raum abgebaut und gut 1100 neue aufgebaut. Grund dafür ist die Kündigung des Vertrages mit dem bisherigen Werbepartner Ströer Deutsche Städte Medien (DSM). Künftig arbeitet die Stadt mit der Deutschen Telekom zusammen, die 3,9 Millionen Euro pro Jahr zahlt. Von der DSM hatte Bremen nur eine Million Euro kassiert. In dem neuen Vertrag, der eine Laufzeit von 15 Jahren hat, geht es vor allem um Litfaßsäulen, Großflächen, Stadtinformationsanlagen und riesige „City-Light-Boards“ an den Ausfallstraßen. Der neue Partner habe eine „überzeugende Werbekonzeption“ vorgelegt, die auf eine „ästhetisch anspruchsvolle und identitätsstiftende Designrichtlinie“ setze, sagte Bausenator Reinhard Loske.