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NWZonline.de Region Bremen

Stadtentwicklung: Sparkasse bei Umzug und Filialumbau im Zeitplan

11.06.2020

Bremen „Wir haben als Bauherr die Corona-Pandemie gespürt“, sagt Sparkassen-Vorstandschef Tim Nesemann. Trotzdem liege der Neubau am Campus im Technologiepark voll im Zeitplan. Es habe zwar Verzögerungen bei den Lieferungen von Baumaterial gegeben, doch der Zeitverzug sei ausgeglichen worden. Im Oktober will die Sparkasse vom Brill in ihr neues Verwaltungsgebäude ziehen.

30 Millionen investiert

Und auch der Umbau der Standorte zu Stadtteilfilialen läuft im wesentlichen planmäßig – mit zeitlichen Anpassungen. Die Sparkasse Bremen hält an ihrer „finanziell anspruchsvollen Doppelstrategie“ fest. Der digitale Service soll schnell und konsequent weiterentwickelt werden. Zugleich bleibe das Geldinstitut „in der Fläche und nah am Kunden“, sagt Thomas Fürst, Vorstand Privatkundengeschäft. 30 Millionen Euro investiert das Haus ins Konzept der Stadtteilfilialen und des Community-Bankings. 15   Stadtteilfilialen und 15 Zweigstellen sollen als moderne Anlaufstellen entstehen. Jeder Kunde soll mit der Straßenbahn maximal 14 Minuten bis zur nächsten Sparkassenfiliale benötigen. Kein Standort soll aufgegeben werden. Sieben Filialen werden allerdings als Konsequenz aus der Corona-Krise „früher als geplant“ in SB-Standorte umgewandelt: Lüssum, Hammersbeck, Oslebshausen, Walle, Kattenturm, Hulsberg und Huchting.

Die Sparkasse hat derzeit neun Filialen für den Kundenverkehr geöffnet: Am Brill, in Gröpelingen, Osterholz, Habenhausen, Horn-Lehe, Vegesack, Lesum, der Neustadt und Schwachhausen. Bis Ende Juni sollen sukzessive weitere Standorte wieder öffnen – ab 15. Juni die Filialen in Hastedt, Am Markt, im Steintor und an der Berliner Freiheit in der Vahr. Zwei Wochen später folgen weitere fünf in Walle, Borgfeld, Marßel, Blumenthal und Woltmershausen.

Mehr digitale Geschäfte

Seit Beginn der Pandemie werden deutlich mehr Bankgeschäfte digital abgewickelt, so der Vorstand. Nesemann sagt: „Die Digitalisierung hat einen Zeitsprung gemacht.“ Mittlerweile gebe es rund 150 000 Kundenkonten mit Online-Freischaltung. Das kontaktlose Bezahlen habe um 20 Prozent zugenommen, die Nutzung von Bargeld sei spürbar zurückgegangen. Doch andererseits nutzten viele Kunden den Bargeldservice der Sparkasse und bestellten telefonisch Geld, das dann per Post geliefert wurde.

Kurzarbeit sei bei der Sparkasse dennoch nie ein Thema gewesen, ergänzt der Vorstandsvorsitzende. Die Zahl der Azubis will die Sparkasse außerdem weiter erhöhen. 40  junge Frauen und Männer sollen ihre Ausbildung im Spätsommer beginnen. Die Zahl der Azubis steigt damit auf 120, die Ausbildungsquote auf zehn Prozent.

In welchem Umfang sich Corona aufs Geschäft der Bank auswirkt, darüber ließen sich noch „keine seriösen Vorhersagen treffen“. Nesemann erwartet einen Rückgang im Neugeschäft und zunehmende Kreditausfälle: „Wir sind aber zuversichtlich, einen akzeptablen Gewinn zu erwirtschaften.“

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