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NWZonline.de Region Bremen

Wohninvest kauft Coca-Cola-Gelände

16.11.2019

Bremen Coca-Cola hat im Juli 2016 seine letzte Flasche Brause in Hemelingen abgefüllt. Im Februar 2017 verließen auch Vertrieb und Logistik. Könecke produziert bereits seit Anfang 2012 keine Fleischwaren mehr in Sebaldsbrück. Die Verwaltung zog Anfang 2014 zum Flughafen. Die beiden nebeneinander liegenden Gelände sind in den Fokus von Investoren und Stadtplanern gerückt.

Das Plangebiet ist inklusive benachbarter Flächen rund elf Hektar groß und erstreckt sich auf einem Dreieck zwischen den beiden Bahnlinien Bremen-Hannover und Bremen-Osnabrück sowie Hastedter Heerstraße, Sebaldsbrücker Bahnhof und Hemelinger Bahnhofstraße.

Neue Weichen werden gestellt. So sickerte aus dem Ortsbeirat Hemelingen durch, dass der schwäbische Immobilienkonzern Wohninvest, der sich bis Juni 2029 die Namensrechte fürs Weserstadion gesichert hat, das ehemalige Coca-Cola-Gelände (3,2 Hektar) gekauft hat.

„Es gibt einen Investor“, bestätigt Jens Tittmann, Sprecher des grünen Bau- und Stadtentwicklungsressorts. Namen nennt er nicht – aus Datenschutzgründen.

Der rot-grüne-rote Senat will derweil der Stadt Bremen das Vorkaufsrecht für die Areale sichern. Einen entsprechenden Beschluss soll die Stadtbürgerschaft am Dienstag fassen und damit zugleich die im Planfeststellungsbeschluss vom März festgelegten stadtentwicklungspolitischen Ziele bekräftigen. Favorisiert wird eine Mischnutzung – Supermarkt, Kleingewerbe und Wohnungsbau. Von bis zu 450 Einheiten ist die Rede. Mit dem Vorkaufsrecht sichert sich die Stadt den Zugriff aufs Gelände. Ein Investor muss dann zunächst die Stadt fragen, wenn er verkaufen will. Diese muss die Kaufoption aber nicht ziehen.

Zudem soll die Baudeputation am 28. November eine Veränderungssperre für die Dauer von drei Jahren beschließen. Das heißt: Auf dem Gelände dürfen keine Veränderungen vorgenommen werden, lediglich die vorhandenen Gebäude und die vorhandene Infrastruktur genutzt werden. „Die Stadt bekommt damit Zeit für eine umfassende Bauleitplanung“, sagt Tittmann.

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