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NWZonline.de Region Bremen

Zehn Hektar erhalten neues Leben

25.01.2020

Bremen „So geht Zukunft.“ Der Slogan auf dem Bauschild weist den Weg. Auf einem knapp zehn Hektar großen Areal zwischen Ludwig-Roselius-Allee, Am Hallacker und Osterholzer Friedhof, zwischen Blockdiek und Ellener Feld entsteht das Stiftungsdorf Ellener Hof als sozial-ökologisches Modellquartier. Von einem „Leuchtturmprojekt für Norddeutschland“ spricht Alexander Künzel, Senior-Chef der Bremer Heimstiftung, die das Grundstück vom Verein „Ellener Hof“ geschenkt bekommen hat – mit dem Auftrag: „Macht was draus.“ Künzel sagt: „Wir haben die Jahrhundert-Chance, ein vergessenes Areal aus dem Dornröschenschlaf zu wecken und damit ein Stück Stadt für viele zu entwickeln.“

Das Stück Stadt wächst auf der Wiese. Bautrupps sind auf vielen der 15  Baufelder im Einsatz. Ein „urbanes und vernetztes Dorf als Baustein der Stadt“ soll entstehen. Eine bunte Mischung mit Studentenwohnheim, Kindertagesstätten, Pflegeschule, 500 Wohneinheiten, davon 150 Sozialwohnungen, 30 Reihenhäusern und einem Hindu-Tempel. Ein nachhaltiges Quartier mit Warenverteilstationen, Lastenrad-Transporten und 300  Stellplätzen für Autos, sagt Projektleiter Egon Krieger, Geschäftsführer der Bremer Kontor GmbH, einer Tochter der Heimstiftung. Der nachhaltige Ansatz basiert darauf, nur recycelbare Materialien und vorwiegend Holz als Baustoff zu verwenden. „Die Klimaschutzdebatte hat uns überrollt“, wirft Künzel ein, „sie gibt dem Gesamtprojekt eine ganz andere Dringlichkeit.“

Baufortschritte sind sichtbar. Die „Holzbude“ soll im April bezugsfertig sein. „Holzbude“ wird das siebenstöckige Studentenwohnheim genannt, das höchste Gebäude im Stiftungsdorf Ellener Hof. Die 66 Appartements des Hauses (davon sechs barrierefrei und sechs zudem für Rollstuhlfahrer geeignet) werden über das Studierendenwerk Bremen vergeben. Bremen steuert über das Wissenschaftsressort 2,8 Millionen Euro zum Projekt bei. Die Gesamtkosten für den Bau des in Holzrahmenbauweise errichteten Gebäudes belaufen sich auf etwa 5,8  Millionen Euro.

In unmittelbarer Nachbarschaft werden Gebäude mit Ein-Zimmer-Appartements sowie Familienwohnungen hochgezogen. In ihnen finden auch eine Kinderarztpraxis sowie eine Geschäftsstelle der AOK Platz. Auch das Bremer Institut für Epidemiologie und Präventionsforschung (Bips) zieht ein.

25 Partner hat die Bremer Heimstiftung ins Boot geholt. Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft Gewoba zählt dazu, und soziale Träger wie die Brede-Stiftung, der Martinsclub, der ein altes Hofgebäude umbauen will, und die Stiftung Maribondo. Letztere baut ein Gästehaus inklusive Café aus Holz, das sie als Inklusionsbetrieb mit behinderten Menschen führen wird.

Bestandsgebäude wie das ehemalige „Bruderhaus“ und das ehemalige „Vorsteherhaus“ bleiben erhalten, werden umgebaut und erhalten neue Funktionen. Ein Blockheizkraftwerk ist laut Krieger für das Areal geplant.

Das Stiftungsdorf sei ein „großer Wurf für Osterholz“, ein „Glücksfall für den Stadtteil“, sagt Beiratssprecher Wolfgang Haase. Bislang gibt es „null Gegenwind“, ergänzt Künzel.

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