• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Bremen

Städtebau: Kunst soll „Helene“ verschönern

29.01.2020

Bremen Der Eingang zur Helenenstraße soll verschönert werden. Mit Kunst. Das ist Teil eines mehrjährigen Programms für städtebauliche Kosmetik. Über allem stehen die im Herbst 2017 vom Bremer Senat beschlossenen „Handlungsmaßnahmen für eine saubere und sichere Stadt“. Die umfassen zum einen – für die Sicherheit eben – die Installation von Videokameras in der Nähe von Brennpunkten, zum anderen – für mehr Sauberkeit, mehr Ansehnlichkeit, ein Gefühl der Sicherheit – die Verschönerung von Schmuddelecken und Schandflecken.

Und nun eben die Ausschreibung für den Eingang zur Helenenstraße. Andere Projekte in Bremen sind aus diesem Stadium längst heraus. Die vier Fußgänger- und Fahrradtunnel unter der Auf- und Abfahrt A 27 Vahr/Oberneuland zum Beispiel. Die wurden von Candan Öztürk mit vier freundlichen Wandbildern verschönert. Oder die Unterführung in der Käthe-Kollwitz-Straße (Burglesum), die Lucas Odahara im vergangenen Jahr mittels einer Wandarbeit aus Fliesen heller und freundlicher gestaltete. Oder der Fuß- und Radweg im Hemelinger Tunnel, den bald „Erdachsen“ von Constantin Jaxy schmücken sollen.

Die Ausschreibung für die Helenenstraße richtet sich an bildende Künstler, „Gestalter“ aus Bremen und der näheren Umgebung sowie Studenten der Hochschule für Künste Bremen (HFK) und der Hochschule für Künste im Sozialen in Ottersberg (HKS). Einsendeschluss der digitalen Wettbewerbsunterlagen ist Montag, 2. März. Am Mittwoch, 5. Februar, ab 12.30 Uhr, findet ein Kolloquium zur Ausschreibung des Wettbewerbes und der Aufgabenstellung statt. Treffpunkt ist direkt vor Ort (Ecke Vor dem Steintor/Helenenstraße).

Der vordere Eingangsbereich vom Steintor zur Helenenstraße war 2018/2019 neugestaltet worden. So steht es in der Ausschreibung des Kunstprojekts. Demnach wurde seinerzeit die 160 Jahre alte Restmauer eines früheren Gebäudes, die die Helenenstraße vom Steintor abgrenzte, entfernt, der Eingangsbereich der Helenenstraße wurde zum Steintor hin geöffnet, ein mit runden Löchern versehener rostfarbener Sichtschutz aus Metall aufgestellt und ein umbautes Urinal fest installiert. Die Einhausung des Urinals erfolgte in Sichtbeton, ergänzt um Sichtschutzelemente aus Metall.

Nun werden „malerische Vorschläge“ gesucht, die „die von der Straße vom Steintor aus gesehen rechte Giebelwand sowie die linken seitlichen Wandbegrenzungen der Fußgänger- und Fahrradwegeführung im Übergangsbereich vom Steintor zur Helenenstraße dauerhaft künstlerisch interpretieren“, heißt es in der Ausschreibung weiter. Eine Einbeziehung der „flächigen Elemente der Einbauten“, insbesondere der Sichtbetonflächen des Urinals und der Metallflächen, sei ausdrücklich gewünscht.

Für die Verschönerung des Zugangs zur „Helene“ stehen den Angaben zufolge 30 000 Euro zur Verfügung. Die ersten drei Preise sind absteigend mit 1500, 1000 und 750 Euro dotiert.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.