BREMEN - BREMEN/KUZ - „Ich habe zum ersten Mal Schnee gesehen.“ Imke Rust, Jahrgang 1975, stammt aus Namibia. Seit März ist sie im Rahmen des „Bremer Kunststipendiums“ für drei Monate in Bremen. Zwei ihrer Arbeiten hängen jetzt im Haus der Bürgerschaft, wo Parlamentspräsident Christian Weber (SPD) die Künstlerin gestern begrüßte. Und: Im Medienzentrum (Waller Heerstraße 46) beginnt am Freitag, 28. April, eine Ausstellung mit dem Titel „Namib“. Sie ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit Imke Rusts mit dem Bremer Medienkünstler Michael Weisser. Imke Rust verbindet klassische Malerei und digitale Technik. Die Künstlerin ist Nachfahrin eines deutschen Missionars. Ihr perfektes Deutsch lernte sie in Namibia, wo viel an die einstige Kolonialmacht erinnert.
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