BREMEN - BREMEN - Mitarbeitervertretung und Leitung der diakonischen Stiftung „Friedehorst“ in Bremen streiten sich über eine neue Unternehmensstruktur. Die geplante Aufgliederung in drei selbstständige gemeinnützige Gesellschaften setze die Beschäftigten unter Druck, kritisierte Personalvertreter Günter Christmann. Damit sei es künftig einfacher, in wirtschaftlich schwierigenZeiten die Bezüge zu reduzieren. Friedehorst ist mit 1400 Beschäftigten das größte kirchliche Unternehmen im Land Bremen. Die Einrichtung muss nach Angaben ihres Vorstehers Georg-Hinrich Hammer mit der Reform auf die schwierige Wettbewerbssituation im sozialen Bereich antworten. Zum Unternehmen gehören ein neurologisches Rehabilitationszentrum sowie Behinderten- und Altenhilfe. Sie waren bisher Bereiche einer großen Friedehorst-gGmbH und sollen künftig unter einem gemeinsamen Dach selbstständig arbeiten. Wäscherei und Telefonzentrale werden komplett ausgelagert.