BREMEN - Mehr als 57 000 Frauen erkranken in Deutschland jährlich an Brustkrebs. Mit 28 Prozent ist das Mammakarzinom die häufigste Krebsart, die bei Frauen vorkommt. Es gibt aber auch gute Nachrichten, wie sich eine Sprecherin der Klinik-Holding Gesundheit-Nord ausdrückte: 81 Prozent der Patientinnen leben auch fünf Jahre nach einer Behandlung noch.

Zum mittlerweile neunten Mal veranstaltet die Frauenklinik am Klinikum Mitte das Patientinnenforum „Leben mit und nach Krebs“. An diesem Sonnabend von 10 bis 14 Uhr greifen ganz unterschiedliche Experten Aspekte der Krankheit auf und diskutieren mit Frauen in der Universität Bremen.

Die Veranstaltung im Hörsaal GW 1 auf dem Uni-Campus moderiert Dr. Susanne Holst, Medizinerin und Fernsehmoderatorin bei der ARD. Prof. Willibald Schröder, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Klinikum Mitte, stellt ab 10 Uhr aktuelle Therapiestrategien und Neuigkeiten aus der Forschung bei der Behandlung von Mamma- und Ovarialkarzinomen (Eierstockkrebs) vor. Eierstockkrebs ist die zweithäufigste bösartige Erkrankung der Geschlechtsorgane.

Den Angaben nach haben in der Krebstherapie alle Medikamente nicht nur erwünschte, sondern auch unerwünschte Wirkungen. Wie die Begleittherapie Nebenwirkungen abmildert, sagt Tanja Friepörtner (ebenfalls Klinikum Mitte).

Um 12.15 Uhr beginnt das eineinhalbstündige Diskussionsforum, in dem Zuhörerinnen den Experten Fragen stellen können. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

www.klinikum-bremen-mitte.de