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Oldenburgerin übernimmt Fraktionsvorsitz der Linken
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Aktualisiert vor 29 Minuten.

Amira Mohamed Ali
Oldenburgerin übernimmt Fraktionsvorsitz der Linken

NWZonline.de Region Bremen

Galileo-Quartett startet bald ins All

08.05.2018

Bremen „Tara“ und „Samuel“ sind in Kourou in Französisch-Guayana, einem südamerikanischen Übersee-Département Frankreichs. Die beiden Galileo-Satelliten werden im europäischen Weltraumbahnhof auf den Start ins All vorbereitet. Im Juni schickt der Bremer Raumfahrt- und Technologiekonzern OHB ein weiteres Satellitenpärchen auf die Reise von Bremen nach Französisch-Guayana. Und im Juli soll das Quartett dann ins All geflogen werden – an Bord einer Ariane-5-Rakete.

Die Satelliten sind nach Kindern benannt, die 2011 bei einem Malwettbewerb der Europäischen Kommission gewonnen haben. OHB habe damit den 19. und 20. Galileo-Satelliten von der Konzernzentrale in Uni-Nähe „auf den Weg gebracht“, sagt Unternehmenssprecher Günther Hörbst. „18 baugleiche Satelliten befinden sich bereits im All.“

Ist das Satellitenquartett komplett, wird es in Kourou einer Reihe von Funktionstests unterzogen, bevor sie auf die Rakete integriert werden. „Wir liegen voll im Zeitplan und ich bin stolz auf die Leistung unseres OHB-Teams“, sagt Dr. Manuel Czech, Galileo-Projektleiter bei OHB.

Die OHB System AG wurde von der Europäischen Weltraumorganisation Esa mit der Fertigung von allen 34  Galileo-FOC-Satelliten (Full Operational Capability) beauftragt. Hierbei handelt die Esa im Auftrag der Europäischen Kommission. OHB ist als Hersteller der Satellitenplattform und Systemführer für das Satellitenkonzept, die Satellitenplattform, die Integration der Satelliten und deren Verifikation zuständig. Außerdem unterstützt das Unternehmen die Startvorbereitungen und die In-Orbit-Verifikation.

Das europäische Satellitennavigationssystem Galileo soll Menschen auf der ganzen Welt eine Vielzahl verschiedener Dienste zur Positionsbestimmung, Navigation und Zeitbestimmung ermöglichen.

Die spätere Konstellation im All soll aus 24 in drei Ebenen angeordneten operativen Satelliten plus Reservesatelliten bestehen. „Parallel arbeiten unsere Experten bei OHB an Konzepten für die nächste Satellitengeneration und für weitere Dienste“, sagt Dr. Wolfgang Paetsch, Vorstand der OHB System AG.

Zuletzt hat OHB im Juni 2017 den Zuschlag für den Bau von acht Galileos bekommen, im Oktober folgte ein Nachschlag für einen weiteren Satelliten-Viererpack. Die Auftragsvolumen liegen bei 324 Millionen und 157,75 Millionen Euro. „Die Qualität unserer Navigationssatelliten hat für sich gesprochen“, sagte OHB-Vorstandschef Marco Fuchs.

Die Satelliten werden derzeit mit Ariane-5-Trägerraketen, später Ariane-6-Raketen in den Orbit auf jeweils rund 23 000 Kilometer Höhe transportiert. Die Oberstufe – also das „Gehirn“ – der Trägerraketen, wird bei der Ariane Group in Bremen entwickelt. Das OHB-Tochterunternehmen MT Aerospace wiederum ist im Ariane-Programm der größte Zulieferer außerhalb der Ariane-Gruppe. Die Augsburger liefern fast alle Tank- und Strukturbauteile der Ariane 6 und die letzten zehn Ariane-5-Raketen, die von 2020 bis 2022 ins All starten sollen.

Zurück zu „Tara“, „Samuel“ und ihren Geschwistern: Der Ariane-5-Start mit den vier jeweils rund 715 Kilo schweren OHB-Satelliten im Gepäck ist für 25. Juli geplant.

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