BREMEN - BREMEN - Die gewünschte Kettenreaktion lief gestern Nachmittag am Bremer Flughafen geradezu vorbildlich: Rund drei Minuten zischte, ächzte, ratterte und puffte es, dann hatte die Kugel das Ziel erreicht. „Wow, das ist das erste Mal, das wir keine Anschubhilfe geben mussten“, freute sich Betreuer Rainer Vlaswinkel, der gemeinsam mit 100 Nachwuchsforschern im Alter von acht bis 13 Jahren an der größten von Kindern gebauten Fantasiemaschine gewerkelt hatte.
Seit gestern steht das zwei Meter hohe und 15 Meter lange knallbunte Wunderwerk der Technik in der Abflughalle. Kurz nach 14 Uhr drückte Bildungssenator Willi Lemke (SPD) den Startknopf, gab der ersten Kugel einen Schubs, die dann einen Ventilator in Gang setzte, der wiederum Bälle gen Staubsauger pustete, was Löffel bewegte und so weiter.
Unterstützt hat die bunte Maschine die Deutsche Lufthansa AG, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Nachkriegsbestehen feiert. Sie schickt die Maschine von Bremen aus nach Berlin und Hamburg. Bis zum 15. Mai steht das Wunderwerk aber zunächst in Bremen und wird zwei Mal täglich um 11.15 und 15.15 Uhr in Gang gesetzt.
