BREMEN - Den Geheimnissen ägyptischer Tiermumien will man nun mit Hilfe der Computertomographie (CT) auf die Spur kommen. Die empfindsamen Schätze aus dem Reich der Pharaonen und Pyramiden gehören dem Bremer Übersee-Museum. In einer Kleintierpraxis wurden einige der mehr als 2 000 Jahre alten Mumien untersucht. Es sei spannend, die technischen Methoden zu nutzen, um mehr über diese alte Kultur zu erfahren, sagte die Archäologin und Ägyptologin Annette Felgenhauer, die das Projekt im Museum leitet. Auf Grundlage der Ergebnisse der dreidimensionalen Bilder erhofft sich die Wissenschaftlerin, Näheres über Herkunft, Nahrung, das Alter und die Art des Todes der einzelnen Tiere zu erfahren.
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