BREMEN - BREMEN - Zunächst überwog das Informationsinteresse der etwa 120 Zuhörer, die gestern Nachmittag den Weg in die Bremische Bürgerschaft gefunden hatten, um sich über die Affenversuche an der Uni zu informieren. Uni-Konrektor Professor Reinhard Fischer, der Leiter des Zentrums für Kognitionswissenschaften, Professor Klaus Pawelzik, und Professor Andreas Kreiter erklärten, dass zu den Ergebnissen der Grundlagenforschungen u. a. ein besseres Verständnis der Vorgänge im Gehirn, die eine bessere Diagnostik von Erkrankungen von Schizophrenie bis Autismus zulassen, gehörten. Auch hoffen sie irgendwann mit ihren Forschungsergebnissen dazu beizutragen, Prothesen für fehlende Gliedmaßen direkt über das Gehirn der Betroffenen steuern zu können.
Im Verlauf der anschließenden Diskussion wurde deutlich: Die Fronten zwischen Tierschützern und Forschern bleiben weiterhin verhärtet.
