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NWZonline.de Region Bremen

Unternehmen: Flexibilität auf dem Band ist Trumpf

28.06.2019

Bremen Im Bremer Werk von Mercedes-Benz ist die Produktion der neuen Generation des GLC und GLC Coupé gestartet. Das teilte am Donnerstag eine Sprecherin des Autobauers mit. Das SUV-Modell wird den Angaben zufolge flexibel auf einer Linie mit C-Klasse Limousine, C-Klasse T-Modell sowie dem rein elektrisch angetrieben EQC produziert. Als Kompetenzzentrum steuert Bremen den weltweiten Anlauf der Baureihe.

Standortleiter Dr. Markus Keicher und Betriebsratschef Michael Peters haben das erste Fahrzeug der neuen Generation in Empfang genommen. Sie sausten damit über den Parcours „The Rock“ am Bremer Werk in Sebaldsbrück. „Überzeugend“, sagten sie über die Geländetauglichkeit des GLC. „Mit dem Produktionsstart der überarbeiteten Baureihe demonstriert unsere Mannschaft einmal mehr, wofür sie steht: höchste Qualität, Flexibilität, Leidenschaft und Motivation“, lobte Chef Keicher das Bremer Team.

Aufgrund der Vielzahl von Ausstattungen seien die GLC sehr unterschiedlich. Die Produktion sei „hochflexibel gestaltet“, sagte Keicher. Digitale Prozesse unterstützten die Mitarbeiter. Sogenannte Warenkörbe stellen laut Keicher den hohen Individualisierungsgrad der in Bremen produzierten Fahrzeuge sicher. Direkt zum Zeitpunkt der Montage kommen die vom Kunden bestellten Teile am Band an.

Die Ergonomie der Mitarbeiter spielt in der Produktion des GLC eine wichtige Rolle, so der Werkleiter. Bei der Montage der Fahrzeuge nutzen sie unterschiedliche mechanische Strukturen, sogenannte Exo-Skelette, die bei Überkopfarbeiten den Schulter- und Nackenbereich und bei Tätigkeiten in gebückter Haltung den Oberkörper und die Oberschenkel entlasten.

Der GLC sichere „mit seiner ungebrochenen Nachfrage weiterhin viele Arbeitsplätze“, sagte Betriebsrat Michael Peters. Wieder einmal habe die Bremer Mannschaft gezeigt, dass Anläufe und Modellpflegen „unsere Spezialitäten sind“.

Als Hauptproduktionsstandort für alle Modelle der C-Klasse sowie des GLC steuert das Werk Bremen die Fertigung dieser Baureihen im weltweiten Produktionsnetzwerk der Marke mit dem Stern. Seit 2011 wird das Vorgängermodell GLK und seit 2015 die GLC-Baureihe auch in Peking produziert sowie seit 2017 beim finnischen Auftragsfertiger Valmet Automotive. Seit der Markteinführung 2008 wurden vom GLK und dem Nachfolger GLC nach Mercedes-Angaben mehr als 1,5 Millionen Fahrzeuge verkauft.

Und was ist neu bei der jüngsten Generation der Baureihe? Nun, die Leuchten wurden verändert, es gibt mehr Chromelemente, überarbeitete Stoßfänger, erweiterte Fahrassistenten, neue Motoren und ein neues Infotainmentsystem.

Mit mehr als 12 500 Mitarbeitern ist das Bremer Mercedes-Benz-Werk der größte private Arbeitgeber in der Region. Etwa die Hälfte der Beschäftigten kommt aus dem Umland. In Bremen werden elf Modelle gefertigt: die Limousine, das T-Modell, das Coupé und das Cabriolet der C-Klasse, das Coupé und Cabriolet der E-Klasse, der Geländewagen GLC, das GLC Coupé sowie die beiden Roadster SLC und SL und der nun auch der EQC, das Elektromobil. Mehr als 410 000 Autos produzierten die Bremer 2018.

Seit Beginn des Werks 1978 liefen acht Millionen Wagen vom Band. Rund 1000 Lieferanten versorgen die Autobauer, sagt die Wirtschaftsförderung. Deren Erzeugnisse werden täglich mit 1000 Lkw nach Sebaldsbrück transportiert.

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