BREMEN - Erfolgreich war jetzt die Bremer Polizei bei Tempokontrollen im Stadtgebiet. 30 000 Fahrzeuge sausten an vier Tagen an den mobilen Blitzern vorbei – einige erheblich zu schnell. 19 Fahrer mussten ihren Führerschein abgeben, ihnen erteilten die Ordnungshüter ein Fahrverbot.
Im Rahmen von europaweiten Verkehrskontrollen zur Steigerung der Sicherheit im Straßenverkehr, wie es offiziell heißt, startete auch die Bremer Polizei eine konzertierte Aktion. Von Montag bis Donnerstagabend kontrollierten die Beamten an verschiedenen Stellen und zu unterschiedlichen Zeiten in der Stadt Fahrzeuge. Im Fokus stand dieses Mal die Geschwindigkeit. Dazu bauten die Ordnungshüter Messgeräte auf oder blitzten direkt selbst mit Laserpistolen.
30 000 Kraftfahrzeuge wurden auf diese Weise kontrolliert. Bilanz: „Es gab nur eine erfreulich geringe Anzahl an drastischen Verstößen“, teilte ein Polizeisprecher am Freitag mit. Einige Fahrer waren allerdings erheblich zu schnell unterwegs, sagte er weiter. Wie schnell die Fahrer waren, verriet die Polizei nicht. Die Autos müssen jedoch in der Stadt mindestens 31 Kilometer pro Stunde zu schnell gewesen sein.
Insgesamt schrieben die Beamten fünf Straf- und 290 Ordnungswidrigkeitsanzeigen. 1660 Verwarnungen wurden ausgesprochen. Den Angaben nach wird die Polizei wird in den nächsten Wochen und Monaten weitere Schwerpunktkontrollen im Straßenverkehr durchführen, „um zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in Bremen beizutragen“.
