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NWZonline.de Region Bremen

Verkehr: Einspurig und Grünstreifen in der Mitte

04.04.2020

Bremen „Der Osterfeuerberger Ring ist die Visitenkarte von Osterfeuerberg“, sagt Falk Wagner (30), baupolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Waller Abgeordneter in der Bürgerschaft. Nun wird die Straße umgebaut. Zukünftig ist sie nur noch einspurig und bekommt einen 8,50 Meter breiten Grünstreifen in der Mitte. Wagner sagt, die Waller freuen sich nach jahrelangen Diskussionen und einer umfänglichen Bürgerbeteiligung auf die Neugestaltung.

Den Auftakt hat das Abwasser-Unternehmen Hansewasser gemacht, das zurzeit einen neuen Kanal aus Vorsorge zum Regenwasserschutz zwischen Kreisel und Holsteiner Straße verlegt. Bislang ist Corona kein Problem. „Wir wissen aktuell, dass nicht nur hier am Osterfeuerberger Ring, sondern auf all unseren Baustellen weitergearbeitet wird. Wir wissen aber aktuell nicht, wie lange dies noch möglich ist“, sagt Bauingenieur Arne Schmüser (56), verantwortlich für die Kanalbaumaßnahmen bei Hansewasser. Auch eine Unterbrechung sei kein Problem. „Unsere Baustelle könnte schnell stillgelegt werden, da ein Kanal hier und andernorts immer in kleinen Abschnitten gebaut wird“, so Schmüser.

Ring-Umgestaltung

Die Umgestaltung des Osterfeuerberger Rings soll den Stadtteil zusammenführen und die Straße im Sinne der Grünen „verschönern“. „Mit der derzeitigen Breite ist der Straßenzug insgesamt überdimensioniert und teilt den Waller Ortsteil wie eine Barriere in zwei Hälften“, erklärt Verkehrssenatorin Maike Schaefer (Grüne) in einem Flyer zu den Umbaumaßnahmen.

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Zukünftig gibt es je Fahrtrichtung nur noch eine dreieinhalb Meter breite Fahrbahn für den motorisierten Verkehr. Daran grenzt ein zweiter Meter breiter „Schutzstreifen“, so die offizielle Bezeichnung, für Radfahrer an. Untersuchungen hätten ergeben, dass das die sicherste Variante für Radfahrer sei, da die Autofahrer diese gleich im Blick haben, sagt Wagner. „Die meisten Unfälle passieren durch Rechtsabbieger an Ampeln.“ Man könne den Radweg auch durch eine farbliche Tönung hervorheben.

Vor dem Utbremer Kreisel wird die Fahrbahn auf zwei Spuren plus separate Busspur erweitert. Das Parken soll neu „organisiert“ werden, entlang der Fahrbahn und schräg. Der freigewordene Platz ermöglicht den Grünstreifen in der Mitte, und zudem sollen die Gehwege eine Mindestbreite von 2,50 Metern bekommen. Mit dem Mittelstreifen halte sich die Verkehrsbehörde die Möglichkeit einer Straßenbahntrasse für die Zukunft offen, so Wagner.

Bisher können Autos auf der jeweils linken Fahrbahn parken und an zwei Ortsfahrbahnen, die es zukünftig aber nicht mehr geben wird. Das Parken in gekennzeichneten Bereichen auf der jeweils äußeren Fahrbahn gebe es sei schon einige Jahre. Es sollte die bauliche Entwicklung etwas vorwegnehmen und den Verkehr „beruhigen“, sagt Wagner.

Parkplätze

Die Zahl der Parkplätze bleibe bei der neuen Gestaltung im Wesentlichen gleich. Lkw könnten zwar weiterhin hier durchfahren. Das sei aber nicht empfohlen, nicht nur zur Entlastung der Anwohner, sondern auch, weil ein Eisenbahntunnel die Fahrzeughöhe begrenze.

Die Arbeiten von Hansewasser dauern voraussichtlich bis Mitte 14. Oktober. Kurz zuvor, im September, beginnt die Arbeit an einem weiteren Streckenabschnitt bis zur Fleetstraße, die bis in den Sommer 2021 dauert. Ende Juni soll unter Federführung des Amts für Straßen und Verkehr (ASV) der Straßenumbau starten.

Insgesamt wird die Großbaustelle erst gegen Ende 2022 abgeschlossen sein, rechnen die Planer. Ab Juli 2022 kommt es zu einseitigen Streckensperrungen. Die Projektkosten für den Straßenbau liegen bei sieben Millionen Euro, bezahlt aus bremischen Mitteln und Drittmitteln in Höhe von 0,9 Millionen Euro, so das ASV. Der Kanalbau verursacht Kosten in Höhe von etwa 3,5 Millionen Euro, die Hansewasser trägt.

Verkehrsfluss

Angesprochen auf die Arbeiten am Osterfeuerberger Ring, sagt der Sprecher des ADAC-Weser-Ems, Nils Linge, Bremen solle den Blick stärker auf den Verkehrsfluss ins Umland richten.

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