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NWZonline.de Region Bremen

Fahrscheine an der Haltestelle erhältlich

02.05.2018

Bremen Alles neu macht der Mai. . . und die Zeit drumherum macht es auch. Jedenfalls bei der Bremer Straßenbahn AG (BSAG). Die setzt auf Automaten – in Bahnen und nun auch an Haltestellen. Die BSAG-Strategen sind dabei, ihr Ticket-Verkaufssystem auf einen neuen Kurs zu bringen. So soll das Fahren mit der „Bob“-Karte („Bequem ohne Bargeld“) einfacher werden. Und der Kauf eines Papier-Fahrscheins ebenfalls.

An den Haltestellen des ÖPNV-Knotenpunkts Domsheide stehen sie bereits, die neuen Haltestellen-Automaten. Bis Ende Mai werden 22 weitere folgen, sagt eine BSAG-Sprecherin. Natürlich nicht alle an der Domsheide. „Sie ermöglichen unter anderem am Hauptbahnhof, allen City-Haltestellen, am Roland-Center, in Huckelriede und Gröpelingen den Ticketkauf schon vor dem Einstieg.“

„Mit den neuen Automaten an Haltestellen wollen wir Fahrgästen ermöglichen, in aller Ruhe ihren Fahrschein zu kaufen“, sagt BSAG-Marketingchefin Katrin Weingarten. „Die Bedienung ist intuitiv.“ Und die Automaten seien auf „alle gängigen Zahlungsmethoden“ eingestellt – neben Bargeld akzeptieren sie EC-Karten (neuerdings: „Girocards“) und auch Kreditkarten. „Sofern die jeweiligen Karten über die entsprechende Funktion verfügen, können sie sogar kontaktlos zum Bezahlen genutzt werden“, heißt es. Fahrgäste haben damit nun eine Kaufmöglichkeit mehr. Fahrscheine gibt es zudem in den BSAG-Kundencentern, bei den Vorverkaufsstellen des Einzelhandels und in den Bussen und Bahnen selbst. Die BSAG erwartet, dass der Verkauf in ihren Fahrzeugen abnimmt, weil mehr Fahrgäste ihr Ticket schon an der Haltestelle kaufen. Das würde auch die Busfahrer entlasten, die – anders als die Straßenbahnfahrer – nach wie vor Fahrscheine verkaufen.

Von der Kurzstrecken-Karte bis zum „Niedersachsenticket“ bieten die Haltstellen-Automaten alles, was die BSAG-Palette hergibt. Und damit auch das Monatsticket, das es bisher nur in Kundencentern und Vorverkaufsstellen gab. Geplant ist langfristig noch eine Funktion: Fahrgäste, die ein „erhöhtes Beförderungsentgelt“ entrichten müssen, sollen das gleich an den Haltestellen-Automaten tun können. Anders gesagt: Schwarzfahrer sollen ihre 60-Euro-Strafe flott an Ort und Stelle zahlen.

Bus- und Bahntickets gibt es weiterhin über die App des Verkehrsverbunds Bremen-Niedersachsen (VBN). „Diese Variante des Ticketkaufs wird sicherlich in den nächsten Jahren deutlich zunehmen“, so Weingarten. Trotzdem habe sich die BSAG für stationäre Automaten entschieden. „Denn noch wollen oder können längst nicht alle Fahrgäste Handytickets kaufen.“ Und die Erfahrung mit dem bisher einzigen Ticketautomaten am Flughafen zeige: „Automaten werden genutzt.“

Auch in den Fahrzeugen ändert sich einiges: Kontaktlos wird der Ticketkauf für Fahrgäste mit der grünen „Bob“-Karte – fast 100 000 Kunden aus Bremen und „umzu“ nutzen sie. Dieser Tage beginnt der Einbau von mehr als 600 neuen „Bob“-Terminals in 340 Fahrzeugen. „Die ersten Busse haben die neuen Terminals schon an Bord“, heißt es.

Ab Sommer rüstet die BSAG zudem alle Straßenbahnen um. Sie bekommen die mobile Variante des Haltestellen-Automaten. Fahrgäste können in Zukunft auch in den Bahnen bargeld- und kontaktlos zahlen. Anders als ihre Vorgänger in den Bahnen nehmen die neuen Automaten auch mehr als einen Geldschein pro Buchung an, versichert die BSAG.

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