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NWZonline.de Region Bremen

Zahlreiche Baustellen in Bremen

20.07.2019

Bremen Das Amt für Straßen und Verkehr (ASV) und die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) nutzen die verkehrsärmeren Sommerferien, um Straßen und Gleise instandzusetzen. Daheimgebliebene müssen mit Einschränkungen auf den Straßen rechnen.

Geduld beweisen müssen Verkehrsteilnehmer derzeit jedoch immer wieder auf einer Straße, die laut Martin Stellmann vom ASV nichts mit der Ferienzeit zu tun hat: Im Bereich der Anschlussstelle Brinkum sorgt bereits seit Oktober vergangenen Jahres der Neubau der maroden Ochtumbrücke im Zuge der A 1 für zähflüssigen Verkehr und Staus. „Der Neubau wird zugleich perspektiv für eine Vierspurigkeit je Richtung breiter gebaut“, so Stellmann. Die Maßnahme ist noch bis September 2020 angesetzt.

Abgeschlossen sind derweil die Asphaltarbeiten im Bereich der Anschlussstelle Arsten. Aktuell finden noch Markierungs- und Reinigungsarbeiten statt. Achtung Autofahrer: Im Zuge der Sanierung wurde die Geschwindigkeit auf dem Zubringer hinter Dreye Richtung Bremen herabgesetzt: Gelten hinter dem Ortsschild 70 Stundenkilometer, steht ein paar Meter weiter – noch vor der Auffahrt Richtung Hamburg, ein Tempo-60-Schild.

Am Montag, 22. Juli, starten die Arbeiten am nächsten „vollwertigen Kleeblatt“, so Stellmann: Wie in Arsten werden auch hier Asphalt und Markierungen komplett erneuert. Unter anderem wird die Auffahrt aus der City kommend in Richtung Osnabrück laut ASV bis Sonntag, 28. Juli, vollgesperrt. Eine Umleitung soll es innerhalb der Anschlussstelle geben.

Von Montag, 29. Juli, bis Sonntag, 4. August, ist eine Auffahrt aus der Innenstadt in Richtung Hamburg nicht möglich. Fahrzeuge werden über die Anschlussstelle Arsten umgeleitet, heißt es weiter. Eine Vollsperrung der Abfahrt Hemelingen von Osnabrück kommend in Richtung Hemelingen ist vom 5. bis zum 11. August geplant, eine Umleitung führt über das Bremer Kreuz. Beendet sein sollen die Arbeiten am 1. September.

Ähnlich wie auf den Autobahnauf- und -abfahrten macht sich die Ferienzeit auch auf Bremens Stadtstraßen bemerkbar: „Hier sinken die Verkehrszahlen um bis zu 30 Prozent“, sagt Stellmann. Und so gibt es in Höhe der Stahlwerke an den nächsten drei Wochenenden jeweils von Freitagabend, 19.30 Uhr, bis Montagmorgen, 4 Uhr, verschiedene Sperrungen. Im Bereich der Hafenrandstraße, Höhe Auf den Delben, wird der Asphalt erneuert. Für Autoschlangen auf Bremer Stadtstraßen sorgt vor allem zum Schichtwechsel weiterhin die Sperrung des Hemelinger Tunnels (wir berichteten). Das Bauwerk soll voraussichtlich bis Montag, 29. Juli, 5 Uhr, dichtbleiben.

Nicht nur das ASV, auch die BSAG baut in Bremen – und zwar im großen Stil. Wer von der A 27 kommend über den Utbremer Kreisel nach Walle möchte, steht vor rot-weißen Sperrbaken: Noch bis September werden an der Waller Heerstraße/ Utbremer Straße auf rund einem Kilometer bis zu 26 Jahre alte Schienen, dazu Oberleitungen und Asphalt. Die wichtige Kreuzung Waller Heerstraße/Waller Ring ist deshalb voll gesperrt. Eigentlich sollte sie in Nord-Süd-Richtung am Montag, 22. Juli, wieder freigegeben werden. Weil Arbeiter im Kreuzungsbereich einen anderen Bauuntergrund als erwartet antrafen, verzögert sich die Öffnung bis Montag, 29. Juli.

Zwischen der City und Gröpelingen bleibt die Waller Heerstraße/Utbremer Straße zwischen Oldesloer Straße und Sankt-Magnus-Straße bis 19. August für Fahrzeuge gesperrt, für Straßenbahnen gibt es laut BSAG einen Bus-Ersatzverkehr. Weiter geht es bis zum 17. September: Die Verkehrsader ist dann zwischen Gustavstraße und Sankt-Magnus-Straße dicht, die Bahnen fahren mit Einschränkungen weiter. Die Kreuzung ist ab dem 19. August wieder komplett frei.

An der Domsheide ersetzt die BSAG am ersten Augustwochenende zudem defekte Weichen, Busse und Bahnen fahren dann Umleitungen.

Unterdessen bleibt im Zuge der Kanalbaustelle in Findorff die Findorffstraße von der Admiralstraße bis zur Plantage weiterhin gesperrt. In der Woche ab Montag, 29. Juli, wird der Schlauchliner, eine Art „Stützstrumpf“, in diesem Abschnitt auf knapp 600 Metern in den alten Kanal eingebaut, sagt Hansewasser-Sprecherin Svenja Lienau.

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