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NWZonline.de Region Bremen

Virus-Krise: Mehr Corona-Fälle, leere Stadt

06.04.2020

Bremen Die Zahl der bestätigten Corona-Infizierten im Land Bremen ist weiter angestiegen – laut Gesundheitsressort am Sonnabend um 34  auf 388. Die Zahl der Genesenen liegt bei 135. Alle Neuinfektionen wurden in Bremen registriert, in Bremerhaven sind es nach wie vor 23 Fälle. Bislang forderte das Virus in Bremen sechs Todesopfer.

Derweil sind am Samstagabend zwei an Covid-19 erkrankte französische Patienten aus Straßburg im Elsass nach Bremen geflogen worden. Sie werden auf der Intensivstation des Klinikums Bremen-Mitte weiterbehandelt, hieß es. Den Angaben zufolge handelt es sich um zwei 66 und 43 Jahre alte Männer, die im künstlichen Koma liegen und beatmet sind, Ihr Zustand sei „kritisch, aber stabil“. Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) sagte: „Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass wird unseren französischen Freunden in der Not helfen.“

An der Columbuskaje in Bremerhaven hat am Sonntag mit der MS „Amera“ ein weiteres Kreuzfahrtschiff mit fast 1 000 Menschen an Bord festgemacht. Ein Passagier mit einer schweren Vorerkrankung war am Samstag gestorben. Ob er mit dem Corona-Virus infiziert war, soll jetzt getestet werden. Die 568 Passagiere und 423 Crewmitglieder können aber abreisen, teilte das Bremer Gesundheitsressort mit. Die Behörden in den Heimatorten seien informiert, hieß es weiter.

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Sollte bei dem Toten das Virus gefunden werden, würden alle in ihren jeweiligen Heimatländern in 14-tägige häusliche Quarantäne geschickt. Am Donnerstag war die „Amadea“ (das ZDF-„Traumschiff“) in Bremerhaven eingelaufen. Der hafenärztliche Dienst war in erhöhter Personalstärke vor Ort.

Aus zwei weiteren Bremer Pflegeeinrichtungen wurden inzwischen Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet. Die Zahl der Pflegeeinrichtungen mit positiven Meldungen erhöht sich dadurch auf sechs, außerdem gibt es bei einem ambulanten Pflegedienst einen bestätigten Infektionsfall. Insgesamt sind damit 29 Personen in Pflegeeinrichtungen positiv getestet worden. Auch drei der sechs Todesopfer sind Pflegeheimbewohner.

Handelskammer, Handwerkskammer und das Wirtschaftsressort wollen bei der Bearbeitung der Zuschussprogramme für die bremische Wirtschaft zusammenarbeiten. Eine Kooperation wurde vereinbart. Beide Kammern stellen dem Ressort bedarfsabhängig zusammen bis zu 30 Mitarbeiter ab. Diese sollen die antragstellenden Unternehmen mit einer telefonischen und Online-Antragsberatung unterstützen.

Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke) sagte: „Hilfe muss bei den Unternehmen schnell ankommen. Ich bin froh, dass in Bremen alle Akteure eng zusammenarbeiten, um die neuen Programme zügig zu realisieren.“  

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