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NWZonline.de Region Bremen

983. Bremer Freimarkt beginnt Freitag

17.10.2018

Bremen Wenn die Arbeit getan ist, darf man sich auch mal selbst loben. Jedenfalls dann, wenn Bremens „fünfte Jahreszeit“ ansteht. Die Vorbereitungsarbeit für das Volksfest auf der Bürgerweide ist fast getan – zum zweiten Mal in der Regie des Wirtschaftsressorts. Und so lobt Marita Wessel-Niepel, im Ressort Leiterin der Abteilung für Gewerbe- und Marktangelegenheiten: „Das ist ‘n richtig guter Markt geworden.“

Der 983. Bremer Freimarkt, er beginnt am Freitag, 19. Oktober. Für alle, die es nicht erwarten können, sei es gleich verraten: Die Karussells drehen sich ab 16 Uhr. 17 Tage lang geht‘s dann rund – bis einschließlich Sonntag, 4. November. Die Organisatoren erwarten etwa vier Millionen Besucher.

Auf der Bürgerweide und auch rund um den Roland auf dem Marktplatz wird gegenwärtig noch tüchtig geschleppt und geschraubt. Die letzten Geschäfte sind in der Nacht zu Dienstag „aus Stuttgart gekommen“, so Wessel-Niepel. Auf der Bürgerweide steht bereits die Achterbahn „Euro Coaster“. Am vergangenen Freitag war ein Sattelschlepper verunglückt, der „Euro-Coaster“-Teile geladen hatte. Die Zugmaschine brannte aus, nachdem auf der Autobahn 27 zwischen Walsrode-West und Verden-Ost ein Reifen geplatzt war. „Das war ein großer Schreck“, sagt Wessel-Niepel. Aber: „Der Anhänger konnte abgekoppelt werden.“ Bis auf „kleine Kratzer an Absperrgittern“ sei, was den „Euro Coaster“ betrifft, „nichts passiert“.

1000 Bewerbungen habe sie auf dem Tisch gehabt, so Wessel-Niepel. 320 Zulassungen sprach ihre Behörde aus. Unter anderem für drei Riesenräder, zwei Achterbahnen, 13 Karussells, 16 Kinderkarussells, zwei Autoscooter, sieben Losbuden, 26 Spielgeräte, 63 Verkaufsgeschäfte und 128 Imbissbetriebe. Da ist doch gleich zu sehen, dass Bratwurst, Backfisch und Schmalzkuchen die Seele des Freimarkts ausmachen.

Großzelte – Streit um „Königsalm“ und Bayernzelt hin oder her – gibt es nur vier. „Die Zahl der Ausschankbetriebe ist nicht erhöht worden“, so Wessel-Niepel. „Der Freimarkt soll weiter ein Familienfest bleiben.“ Da will man sich in Bremen gern von manchem Jahrmarkt im Süden deutlich unterscheiden.

Neuheiten gibt es natürlich auch auf der Bürgerweide. Mit dem „Jules-Verne-Tower“ kommt der „höchste mobile Kettenflieger der Welt“ erstmals nach Bremen. In dem Kettenflieger können Freimarkt-Fans, wenn sie es denn aushalten, aus 80 Metern Höhe über Bremens Innenstadt und ihre Baustellen blicken. Der Kettenflieger erreicht eine Geschwindigkeit von 65 Kilometern pro Stunde, was in der Stadt ja eigentlich gar nicht erlaubt ist.

Also dann: „Ischa Freimaak!“ Der 983. Freimarkt dauert von Freitag, 19. Oktober, bis Sonntag, 4. November. Geöffnet ist er täglich 13 bis 23 Uhr; freitags und samstags bis 24 Uhr. Dienstag, 30. Oktober, ebenfalls bis 24 Uhr.

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