BREMEN - BREMEN/KUZ - Was ist ein „Wahl-O-Mat“? Ein Apparat, der den idealen Bürgerschafts-Kandidaten ermittelt – und am Ende kommt, sagen wir mal, „Karoline Röwekamp-Böhrnsen“ heraus? Nun, nicht ganz. Der „Wahl-O-Mat“ soll Bremer Wählern helfen, sich zu orientieren, eine Entscheidung für eine Partei zu treffen. Ein Angebot, das besonders für junge Wähler gedacht ist. Gestern wurde es im Haus der Bürgerschaft präsentiert.

Unter „wahl-o-mat.de“ im Internet können Interessenten bei 30 Polit-Aussagen „stimme zu“, „stimme nicht zu“ oder „neutral“ anklicken. Der „Wahl-O-Mat“ rechnet am Ende aus, mit welchem Parteiprogramm das so entstandene Meinungsbild am stärksten übereinstimmt.

Träger des „Wahl-O-Maten“ zur Bürgerschaftswahl sind die Landeszentrale für politische Bildung und der Bremer Jugendring. Zwölf Jugendliche waren es, die ihn in einer Redaktionsgruppe erarbeitet haben. Jens Oppermann, der Geschäftsführer des Bremer Jugendrings: „Der ‚Wahl-O-Mat‘ ist ein gutes Instrument, um Jugendlichen Lust auf Politik zu machen.“

Die ersten, die den „Wahl-O-Maten“ gestern testeten, waren die Spitzenkandidaten von SPD, CDU, Grünen, FDP und Linkspartei. Bei Bürgermeister Jens Böhrnsen, dem SPD-Spitzenkandidaten, war am Ende natürlich die Übereinstimmung mit der SPD auch am größten.

www.wahl-o-mat.de