BREMEN -

Der Bürgerschaftspräsident sorgt sich um die Glaubwürdigkeit der Demokratie. Der Bremer Senat wird im Mai 2007 neu bestimmt.

BREMEN/EB - Mit Blick auf die Landtagswahl in Bremen am 13. Mai 2007 hat Bürgerschaftspräsident Christian Weber (SPD) in seiner Neujahrsansprache für die hohe Bedeutung und Kraft des Wahlaktes geworben. „Das Wahlrecht bildet den Grundpfeiler unserer Demokratie. Aber nur über eine hohe aktive Wahlbeteiligung dokumentiert sich der Mitbeteiligungs- und Gestaltungswillen der Bevölkerung; nur nach einer hohen Wahlbeteiligung dürfen sich die Abgeordneten legitimiert fühlen, im Sinne und als Stellvertreter des Volkes zu handeln“, sagt er den Hörern von Radio Bremen.

Seit Jahren beobachte er mit Sorge die schwindenden Wahlbeteiligungen, was die Glaubwürdigkeit von Demokratie und Parlamentarismus zunehmend in Frage stelle.