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NWZonline.de Region Bremen

Diese Ex-Bremer sind in Russland dabei

20.06.2018

Bremen In Thomas Delaney (Dänemark), Ludwig Augustinsson (Schweden) und Milos Veljkovic (Serbien) spielen nur drei Profis von Fußball-Bundesligist Werder Bremen bei der WM in Russland mit. Erreichen die Japaner das Achtelfinale, kommt in Sommer-Zugang Yuya Osaka ab dem 1. Juli ein vierter dazu. Die Zahl derer, die früher schon einmal Grün-Weiß getragen haben, ist dagegen größer. Die NWZ stellt die Ex-Bremer bei dem Weltturnier vor.

Das verdient Werder Bremen dank seiner WM-Fahrer

Noch nie zuvor hat der Fußball-Weltverband Fifa so viel Geld an die Vereine ausgeschüttet, die Spieler für die WM abstellen. Im Vergleich zur WM 2014 hat sich der Wert verdreifacht. 195 Millionen Euro schüttet die Fifa an die 32 Teilnehmerländer aus.

Bis zum 30. Juni, also bis Ende aller Vorrundenspiele, hat Werder Bremen in Thomas Delaney (Dänemark), Ludwig Augustinsson (Schweden) und Milos Veljkovic (Serbien) drei Profis in Russland dabei. Pro Abstellungstag (ab dem 31. Mai) bekommen die Clubs für jeden Spieler rund 7200 Euro ausgezahlt. Damit verdient Werder mindestens etwa 620 000 Euro.

Mit jedem Tag mehr steigt die Summe natürlich. Da Delaney aber nach Dortmund wechselt, würde ab dem 1. Juli die Borussia von einem Weiterkommen Dänemarks profitieren. Dafür kann Werder dann ab dem 1. Juli an Zugang Yuya Osako (vom 1. FC Köln) verdienen. Erreicht er mit Japan das Achtelfinale, klingelt es fortan in der Bremer Kasse.

Kevin De Bruyne

Das wohl größte Talent, das in den vergangenen Jahren das Bremer Trikot getragen hat. Der Belgier wechselte 2012 an die Weser, weil er beim FC Chelsea den Durchbruch nicht schaffte. In einer Saison kam de Bruyne auf zehn Tore und zehn Vorlagen. Inzwischen glänzt er als Spielmacher bei Premier-League-Meister Manchester City. Der 26-Jährige könnte einer der Stars der WM werden und gilt mit Belgien als Mitfavorit.

Koen Casteels

Ebenfalls in Belgiens Kader steht Koen Casteels, jedoch nur als Nummer zwei hinter Thibaut Courtois (FC Chelsea). Der 25-Jährige absolvierte 2014/15 sieben Partien für Werder. Inzwischen hält er für den VfL Wolfsburg.

Jannik Vestergaard

Lediglich auf der Bank saß Jannik Vestergaard bei Dänemarks 1:0 zum WM-Auftakt gegen Peru. Der Innenverteidiger spielte vom Januar 2015 bis Juni 2016 für die Bremer und schaffte durch gute Leistungen seinen Durchbruch in der Bundesliga. Der 25-Jährige (inzwischen Borussia Mönchengladbach) hat aufgrund der starken Konkurrenz von Andreas Christensen (FC Chelsea) und Simon Kjaer (FC Sevilla) nur begrenzte Einsatzchancen, zumal auf diesen zentralen Positionen eher selten gewechselt wird.

Dusko Tosic

Von 2007 bis 2009 fiel Dusko Tosic in einem stark besetzten Bremer Kader kaum auf. Der serbische Wandervogel spielte danach in England, Serbien, Spanien und der Türkei (zuletzt Besiktas). In der kommenden Saison streift der 33-Jährige das Trikot von Guangzhou RF in China über. In Serbiens Team ist er als linker Verteidiger gesetzt und hinterließ beim 1:0 gegen Costa Rica einen guten Eindruck.

Mladen Krstajic

Tosic’ Trainer ist ein weiterer Ex-Bremer. Mladen Krstajic spielte ab dem Jahr 2000 für Werder und gewann 2004 das Double aus Meisterschaft und Pokal mit dem Verein. Danach wechselte er zu Schalke 04. Mit der Erfahrung von gerade einmal vier Länderspielen in der Verantwortung soll der Trainer-Novize Serbien in die K.o.-Runde führen. „Es ist eine große Verpflichtung. Aber ich habe keine Angst vor dem Druck“, sagte der 44-Jährige vor der WM.

Leon Balogun

Der 29-jährige Nigerianer hat einen überraschenden Karriereweg hingelegt. Von 2010 bis 2012 lief er für Werder auf – allerdings meist in der Zweiten. Über Fortuna Düsseldorf und Darmstadt 98 kam er zu Mainz 05, wo er zum Führungsspieler reifte. Ab der neuen Saison läuft der Innenverteidiger für Brighton & Hove Albion in der englischen Premier League. Bei seiner WM-Premiere stand Balogun gegen Kroatien (0:2) 90 Minuten auf dem Platz. Die Chancen aufs Weiterkommen sind bei den starken Gegnern Argentinien und Island gering.

Mesut Özil

Als vielversprechendes Talent 2008 nach Bremen gekommen und dort zum Star geworden. Wechselte 2010 zu Real Madrid, steht seit 2013 beim FC Arsenal unter Vertrag. Der Weltmeister von 2014 läuft seiner Form hinterher – und steht nach der schwachen Leistung beim 0:1 gegen Mexiko sowie dem umstrittenen Foto mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğgan schon jetzt unter gehörigem Druck.

Lars Blancke
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2033

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