BREMEN - Das Außenhandelsvolumen des Landes Bremen erreichte im Jahr 2007 insgesamt 25,5 Milliarden Euro. Das Ergebnis verringerte sich damit gegenüber dem Vorjahr um rund 60 Millionen Euro, teilte das Statistische Landesamt jetzt mit. Während bei der Einfuhr eine Zunahme von 162 Millionen Euro (1,2 Prozent) zu verzeichnen war, reduzierte sich die Ausfuhr um 222 Millionen Euro (1,8 Prozent). Vor allem das Amerika-Geschäft brach regelrecht ein. Der Gesamtwert der Einfuhren aus Europa lag weiteren Angaben zufolge bei 8,7 Milliarden Euro. Er lag damit um 3,1 Prozent über dem des Vorjahres. In der Rangliste liegt Frankreich mit 1,9 Milliarden Euro deutlich vor Großbritannien (1,2 Milliarden Euro). Aus den Niederlande, Italien und Russland wurden Waren im Wert von jeweils rund 600 000 Millionen Euro eingeführt, aus Finnland und Belgien Waren im Wert von einer halben Milliarde Euro. Die Einfuhren aus dem afrikanischen und amerikanischen Raum verringerten sich um 6,7 Prozent
auf 1,8 Milliarden Euro. Aus Asien dagegen konnte eine Steigerung von 4,2 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro festgestellt werden. Das Ausfuhrvolumen in europäische Länder kletterte um 8,1 Prozent auf 8,6 Milliarden Euro. Auch hier belegt Frankreich mit 2,6 Milliarden Euro den ersten Platz, gefolgt von Italien (1,2 Mrd.) und vom Vereinigten Königreich (1,0 Mrd.). Belgien und Spanien sind mit jeweils 500 000 Millionen Euro zu nennen. Bei den Ausfuhren nach Afrika registrierten die Wirtschaftsstatistiker ein leichtes Plus um 1,4 Prozent auf 212 Millionen Euro. Die Exporte nach Amerika gingen hingegen deutlich zurück – um rund 25 Prozent.
